30 August 2006

Howdy

Sodele ... ich melde mich für zwei Wochen ab ... ich muss Elche und Bären beobachten gehen :)

29 August 2006

Blogger-Stöckchen

Die Steffi hat mich mit einem Stöckchen beworfen. Dann werde ich mir mal ein paar Antworten aus den Fingern saugen.

Warum bloggst Du?
Nachdem ich alleine von München nach Münster gezogen bin habe ich das Bloggen als so eine Art Tagebuchschreiben begonnen - um die trüben Gedanken zu vertreiben.

Seit wann bloggst Du?

Seit Dezember 2005

Warum lesen Deine Leser Deinen Blog?
Weil ich so toll bin, weshalb denn sonst!
Nö, jetzt mal im Ernst - keine Ahnung.
Der Spätzlefresser meint, dass man mehr von seinen Freunden mitkriegt, als wenn man Kontakt per E-Mail hat.

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
"urlaubsfotos malle 2005"
Und da ist schon wieder eines dieser Worte, deren Klang bei mir Ohrenkrebs auslöst.
Wie die Person wohl geschaut hat, als sie hier gelandet ist.

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Manche Einträge von denen ich dachte, dass viele Kommentare dazu eintrudeln müßten, wurden überhaupt nicht kommentiert. Das Gegenteil kommt natürlich auch vor ...

Dein aktueller Lieblings-Blog?
Ich lese alle Blogs aus meiner Blogroll gerne.

Welchen Blog hast Du zuletzt gelesen?
Zuletzt war ich bei Daniel

Deine Lieblingsband?
Auch wenn es peinlich ist ... ich finde a-ha klasse...

Deine Lieblingsfarbe?
Petrolgrün

An welche Blogs wirfst Du das Stöckchen weiter und warum?
Das Stöckchen war wohl schon so ziemlich auf jedem Blog zu finden, den ich kenne. Ich erinnere mich aber daran, dass ich es bei Andi noch nicht entdeckt habe.
Ansonsten darf es jeder mitnehmen, der es beantworten möchte.

28 August 2006

Lebst du schon?

Im Briefkasten lag heute der neue IKEA-Katalog. *freu*

Meine Wohnung in Münster könnte ich (bis auf die Gardinen und den Teppich) als IKEA-Musterwohnung zur Verfügung stellen. Von den Klappstühlen, die 15-20 Jahre alt sein dürften, bis zum Computertisch Mikael finden sich hier Einrichtungsgegenstände verschiedenster IKEA-Epochen.

An IKEA liebe ich vor allem die unterste Etage, wo man den ganzen Krimskrams wie Bettwäsche, Küchenutensilien, Sofakissen, Lampen, Pflanzen *etcetcetc* findet. Ich schaffe es nie, dort rauszukommen ohne irgendwas zu kaufen.

Wenn ich nach dem Motto Idioten Kaufen Einfach Alles Möbel einkaufen will, dann weiß ich normalerweise schon genau welche Stücke, und wo ich diese ungefähr finde. Kaum hat man die Treppe zum Showroom erklommen, verfallen die Mitkunden vor einem in einen entspannten Schlenderschritt und blockieren hartnäckig den Weg.

Nervig finde ich auch Leute, die ihren Familienausflug zu IKEA machen und ihren Sack voll Kinder durch das gesamte Möbelhaus zerren. Die lieben Kleinen sind spätestens in der Kassenschlange so übermüdet und überfordert, dass sie nur noch quengeln können.

Wieder daheim angekommen macht es unendlich viel Spaß, die Aufbauanleitungen zu enträtseln und die Möbel zusammenzupuzzeln. Billy kann ich inzwischen mit verbundenen Augen in Rekordzeit zusammensetzen. ;)

So .... jetzt werde ich mich in die Lektüre des neuen Katalogs vertiefen :)

24 August 2006

Lesestöckchen

Hab mir bei Steffi ein Stöckchen geklaut.

1. Das dickste Buch, das du je gelesen hast?

Ich weiss nicht so genau: Der Herr der Ringe oder Vom Winde verweht waren jedenfalls beide ziemlich dick.

2. Welches Buch hat dich am meisten Zeit gekostet, um es zu lesen?
Der Zauberberg von Thomas Mann. Es war einfach arschlangweilig, zig Seiten mit der Beschreibung des Auswurfs des Protagonisten zu verbringen.

3. Welches Buch würdest du wieder einmal lesen?
Der Doktor und das liebe Vieh von James Herriot. Die Beschreibung des Tierarztalltags gepaart mit dem unnachahmlich trockenen Humor ist einfach zu köstlich.

4. Wieviele Bücher warten bei dir darauf, noch gelesen zu werden?
Schätzungsweise 20 bis 30.

5. Was liest du, wenn du mal keinen Bock auf ein Buch hast?
Ich lese gern Magazine wie Zeit Wissen oder online die Wissenschaftsseiten von Spiegel, Sueddeutsche oder Zeit.

23 August 2006

Prince Charming

Als Frau saugt man Komplimente auf wie ein Schwamm.

Ein sehr originelles Kompliment habe ich letztes Wochenende von jemandem bekommen, der neben mir saß. Den Satz "Ich habe Sylvis Mimik nicht gesehen, sie ist so haarig" werde ich so schnell nicht vergessen. *totlach*
Jeglicher Versuch hier die Kurve noch zu kriegen war von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Vielleicht sollte ich mir einfach einen neuen Rasierer zulegen....

17 August 2006

Gra(e)ss(lich)

Wenn ich schon dabei bin über Dinge zu schreiben, die mir auf den Sack gehen....

Günter Grass gehört seit meiner Schulzeit auf jeden Fall dazu. Die von ihm verfassten Bücher mit denen wir im Deutschunterricht gepeinigt wurden fand ich allesamt abstoßend bis ekelerregend. Ich habe jedenfalls nach der Schulzeit nie wieder freiwillig ein Grass-Buch angefasst.
Und nun auch noch das doch etwas lächerliche "Outing" *uuuuh* - der Gute hatte wohl mal wieder etwas Publicity nötig ...

Sprachverstümmelung

Mir gehen Leute mächtig auf den Sack, die zum Bleistift ständig von ihrem Schlepptop reden und sich im Flieger nach Malle oder in die DomRep einen O-Saft oder A-Saft bestellen und sich dabei ganz supi vorkommen.

14 August 2006

Zeigt's mir # 4

So ... diese Woche soll es der erste selbsterstandene Tonträger sein

(Zeigt's mir).

Bild zu Falco III

Meine erste selbstgekaufte Schallplatte ist "Falco 3" mit Rock Me Amadeus, Jeanny, Vienna calling etc. Die Platte selbst ist nicht wie sonst üblich schwarz sondern rot.
Heute gammelt sie in einem Stapel mit anderen Platten vor sich hin, da ich keinen Schallplattenspieler mehr besitze.

08 August 2006

Generation Golf

Bild von Generatin Golf zwei

Dieses Buch habe ich letzten Freitag für €2.50 aus einem Wühltisch mit Mängelexemplaren gezogen. Ich hatte mich sooo aufs Lesen gefreut, da ich den ersten Teil als sehr amüsant in Erinnerung habe.
Leider war das Buch eine einzige Enttäuschung und absolut belanglos. So fürchterlich negativ und deprimierend waren die letzten 15 Jahre nun auch wieder nicht. Nach der Lektüre bin ich am überlegen, ob ich eventuell eine Psychotherapie nötig hätte - wo doch alles so frustrierend ist.
Außerdem hat das Beschriebene nun wirklich nichts speziell mit der Generation Golf zu tun ... das passt auch für jemanden der vor bzw. nach uns geboren wurde. *Gäääähn* Zum Glück ist das Buch nicht sonderlich dick und relativ groß gedruckt ... so war es wenigstens schnell gelesen.

03 August 2006

50 Jahre BRAVO

Die BRAVO wird 50 - ich wusste gar nicht, dass es diese Zeitschrift schon sooo lange gibt.
Man hat sie heimlich vom Taschengeld gekauft und sein Zimmer mit den Postern (die ich natürlich alle von meiner besten Freundin geschenkt bekommen habe, wenn meine Mutter nachgefragt hat, wo das Zeug herkommt :) ) oder einem mühsam zusammengefummelten Starschnitt "verschönert". Boris Becker in Lebensgröße *würgs*
Superspannend war die Rubrik "Liebe Sex und Zärtlichkeit", die sicher einigen verklemmten Eltern das Aufklärungsgespräch erspart hat ;) Außerdem gab es noch "Frag Manfred, wenn's um Haare geht". Man war einfach informiert!

Hier kann man die Titelbilder der letzten 50 Jahre anschauen.


Titelbild vom 17.5.1972

Dies ist das Titelbild der Woche in der ich geboren bin.
Wie peinlich!!! Roy Black ... der ist seit ca. 15 Jahren tot. Wieso komme ich mir plötzlich so alt vor??? :)
Und anschließend Einblicke in den Palast des Kaisers. Ein Traum.
Wer damals wohl die 20 beliebtesten TV-Stars waren? Ich tippe mal, dass Hans-Joachim Kulenkampff und Dieter Thomas Heck ganz vorne in der Liste rangieren.

02 August 2006

Ich hasse Staubsaugen

Die schlimmste Arbeit im Haushalt ist Staubsaugen.
Staubsauger sind heimtückische und gemeingefährliche Geräte. Das fängt schon damit an, dass das Gerät und der Schlauch + Rohr in zwei verschiedenen Schränken gelagert sind. Bis man den Schlauch von dem Halter im Schrank gezerrt und das widerspenstige Teil dann soweit gebändigt hat, dass es mit einem satten *klick* an der entsprechenden Stelle im Staubsauger einrastet, meint man, mit einer gefährlichen Schlange zu kämpfen.
Dann das Kabel rausziehen ... der Staubsauger gibt die aufgerollten Innereien nur widerstrebend her. Wenn das Teil endlich zusammengebaut und der Stecker in der Steckdose steckt, kommt der nächste Schritt: der Saugakt. Das Geräusch das ein arbeitender Staubsauger von sich gibt, ist einfach widerlich. Es wäre zu überlegen, diese Tätigkeit mit Lärmschutzausrüstung durchzuführen.
Unendlich nervig ist, dass ein Staubsauger kein vernünftiges Fahrwerk besitzt. Wenn man das Ding hinter sich herzieht, steuert es todsicher immer die Türrahmen oder sonstige Ecken und Kanten an, um sich dort hoffnungslos zu verkeilen. Da hilft auch kein gutes Zureden - man muss ihn von Hand aus seiner misslichen Lage befreien.
Kaum hat man überall den Rüssel hingehalten und stellt (während man denkt *endlich fertig*) das Gerät ab, entdeckt man garantiert immer noch Stellen, an denen Haare oder Krümel rumliegen. So viele Haare wie ich in der Woche verliere ... den Inhalt eines gefüllten Staubbeutels könnte ich locker für die Herstellung einer Echthaarperücke verkaufen.
Nach getaner Arbeit will der Staubsauger wieder auseinandergebaut werden - was genau so viele Tücken birgt wie der Aufbau. Das Kabel, welches man vorher so mühsam rausgezogen hat, verschwindet so rasant im Inneren, dass man den Eindruck bekommt, es ist wohl ganz froh wieder im geschützten Dunkel verschwinden zu können. Außerdem haut einem der Stecker vor seinem Verschwinden unter Garantie noch kurz mit Karacho auf die Zehen, was ein von Flüchen begleitetes Hüpfen nach sich zieht.
Die meisten Verletzungen zieht man sich im Haushalt zu ... wohl wahr. Eigentlich müsste auf dem Staubsauger ein Warnhinweis stehen: "Gebrauch nur mit Lärmschutz und Sicherheitsschuhen".

Einer meiner Träume ist der Besitz eines Saugroboters, der dann während meiner Abwesenheit die Bude auf Vordermann bringen darf.

31 Juli 2006

Mein liebster Ort


Daniel, hier einer meiner liebsten Orte - ein türkisgrüner Badesee mitten in den Schweizer Bergen.
Die Auswahl war mal wieder schwer - es gibt so viele schöne Orte :)

27 Juli 2006

HUI BUH - Schallplatten

Zur Zeit läuft HUI BUH im Kino. Das weckt jede Menge Kindheitserinnerungen und man fühlt sich plötzlich richtig alt.

Ich war vier oder fünf als ich mich mit Holger (dem Nachbarjungen) anfreundete. Holger ist zwei Jahre älter als ich, ein Einzelkind und hatte von seinen Eltern alles bekommen was die Augen aufreißt. Ich war jeden Tag wenn er von der Schule heimkam zum Spielen bei ihm. Sehr gut ist mir noch in Erinnerung, dass er einen Schallplattenspieler besaß, mit dem wir uns unter anderem Schallplatten wie "HUI BUH - Das Schlossgespenst" angehört haben. Ich sehe deutlich das "Europa"-Logo das auf den Platten klebte vor mir. Ein absolutes Highlight war, wenn er den Plattenspieler von 33 1/3 auf 45 Umdrehungen stellte und dann alle mit Schlumpf-Stimmen geredet haben. Dann lagen wir vor Lachen auf dem Boden und seine Mutter kam immer besorgt nachschauen, was denn los ist.

Neidisch war ich, dass er jeden Abend vor dem Essen einen Löffel Multi-Sanostol bekam, weil es bei mir zu Hause so was nicht gab.

Außerdem haben wir immer jede Menge Unsinn gemacht. Eines Tages sitzen wir bei ihm auf dem Balkon und seine Mutter hat Butterbrote für uns gebracht. Als sie wieder weg war, haben wir daraus kleine Kügelchen geformt und diese an die Decke vom Balkon katapultiert. Selbst wenn seine Eltern das entdeckt hätten - er hätte sicher nicht viel Ärger bekommen :)
Vor zwei Jahren habe ich - als ich meine Eltern besucht habe - bemerkt, dass der Balkon der Nachbarn renoviert wurde (neues Geländer, frisch gestrichen). Ob da wohl noch die 25 Jahre alten Butterbrotkugeln an der Decke geklebt sind??? *ggg*

Jaja, der Holger ... ist heute verheiratet, hat zwei Kinder und ist einer der größten Spießer, die in meinem Heimatkaff rumlaufen. Als wir an meinem 30. Geburtstag ein paar Knaller gezündet haben ist er sofort im Garten gestanden und hat gebrüllt, wir sollen mit dem Scheiß aufhören. Es hätte mich nicht gewundert, wenn er die Polizei bestellt hätte.

26 Juli 2006

Chaos-Queen

Manchmal wünsche ich mir schon, etwas besser organisiert zu sein.

Auf meinem Schreibtisch türmen sich chronisch mehrere Stapel Papier (derzeit vier Stück). Immerhin habe ich es noch soweit im Griff, dass ich meist weiß, in welchem Stapel ich nach irgendwas suchen muss. Wenn ich mir dann mal vornehme die Stapel aufzuräumen, bin ich einen halben Tag beschäftigt. Der Schreibtisch ist zwar hinterher so gut wie leer, ich muss aber ständig zum Schrank rennen, weil ich aus irgendwelchen Ordnern Unterlagen benötige. Es dauert dann höchstens zwei Tage und der Ausgangszustand ist wieder hergestellt. Im großen und ganzen beherrsche ich diese Schreibtisch-Unordnung einigermaßen und sie ist eigentlich nicht weiter tragisch "it's my mess and I love it " :)

Richtig schlimm finde ich, dass ich dieses System auch auf dem Computer verwende - es hier aber nicht wirklich im Griff habe. Mein "virtueller" Arbeitsplatz besteht aus meinem Arbeitsplatzrechner mit 2 Festplattenpartitionen + 4 Servern mit unterschiedlichem Plattenspeicher. Ich verliere ab und zu einfach den Überblick, was ich wo hingespeichert habe, was wo doppelt/dreifach etc gespeichert ist und was nun von den mehrfach gespeicherten Dingen die aktuellste Version ist. Der Befehl "find / -name Datei* " ist mein bester Freund, ohne ihn wäre ich absolut aufgeschmissen und hoffnungslos im Daten-Urwald versumpft :)

Heute war mal wieder so ein Tag, an dem ich für dieses Ich-bin-unfähig-Ordnung-zu-halten-Chaos bitter bezahlt habe. Ich habe ein Programm gesucht, das ich im März geschrieben habe und das mich einiges an Nerven gekostet hat bis es das tat was ich von ihm wollte - und es ist nirgendwo mehr auffindbar. Das habe ich wohl bei einer "Aufräumaktion" irgendwann mal gelöscht, weil ich der Meinung war, dass davon todsicher irgendwo noch eine Kopie existiert. *Grummel* Der ganze Nachmittag ging nun dafür drauf, das neu zu erstellen und ich bin nicht mal ganz fertig geworden. Natürlich war das alte Programm viel schöner, eleganter etc als diese schnell hingeschmierte Version.

In solchen Momenten beneide ich Leute, die immer alles perfekt organisiert und geordnet haben. Der Schreibtisch ist schön aufgeräumt, übersichtlich und so gut wie leer. Wenn diese Personen eine Datei suchen hangeln sie sich mit traumwandlerischer Sicherheit direkt den Pfad zum Zielort entlang. Wieso kann ich so was nicht???

25 Juli 2006

Hitze-Genörgel

Kaum haben wir endlich mal wieder einen richtigen Sommer ist es auch schon wieder nicht recht. Ich kann das Gejammer und Gewinsel nicht mehr hören. Den Mai über war es immer viiiel zu kalt und zu regnerisch. Jetzt ist es viiiiel zu heiß. Es gibt Leute in den Nachbarbüros, die haben sich ernsthaft schon beim Betriebsarzt wegen Hitzefrei erkundigt. Und weil es kein Hitzefrei gibt, gab es eine kleine Meuterei auf dem Gang. Jetzt rennen sie alle zehn Minuten für eine halbe Stunde in den Serverraum, der auf 18 oder 19°C gekühlt ist *brrrr*. "Abschwitzpause" nennen sie das dann. *Memmen*

Ok, ich gebe zu, es ist warm hier - wir sitzen direkt unter dem Dach und die Sonne scheint von ca. 10h bis 15h herein und es hat nachmittags dann über 30°C. Ich finde es aber auf jeden Fall angenehmer, als mit eisigkalten Fingern eingemummelt in einen dicken Pulli am Schreibtisch zu sitzen. Diese Meinung traue ich mich kaum noch zu äußern - ich stehe ziemlich alleine da mit meiner Freude über die schönen warmen Tage. Halt - etwas nervt mich doch daran - meine 1-Zimmer-Wohnung mit Fenstern zur Südseite hat sich in einen Backofen verwandelt und die aufgeheizte Bude verhindert einen richtig guten Schlaf.

Die armen Münsteraner ... zuerst dieser "harte" Winter mit viel Kälte und Schnee (10cm *totlach*) und dann auch noch so ein Sommer hinterher. Ich sag immer, dass ich "mein" Wetter aus Bayern mitgebracht habe :)

Es scheint so ein Phänomen zu sein, dass das Wetter nie so ist wie man es gerne haben möchte um bei jeder sich bietenden Gelegenheit darüber zu schimpfen. Ist ja schließlich auch ein prima Einstieg für jedes Gespräch.

21 Juli 2006

Bush begrapscht Bundeskanzlerin

Das läuft doch sicher unter "Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz"

20 Juli 2006

Gefräßiger Python

Manchmal finde ich es absolut schade, dass ich nicht als Tierarzt in der Praxis arbeite ...

Python verschluckte Heizdecke
Zwei Stunden lang lag die Pythonschlange "Houdini" im US-Bundesstaat Idaho auf dem Operationstisch, nachdem sie eine Heizdecke verschluckt hatte.

Der Eingriff habe "Houdini" vermutlich das Leben gerettet, sagte der Veterinär Karsten Fostvedt. Das 3,6 Meter lange und 27 Kilogramm schwere Tiere hatte die Heizdecke samt Kabel und Bedieneinheit vertilgt.

Der Besitzer der Schlange nimmt an, dass sich die Decke in "Houdinis" Futter verheddert hatte. Karl Beznoska sagte, er habe die Decke zur Beheizung des Terrariums verwendet. "Irgendwie hat er (Houdini) es geschafft, den Stecker zu ziehen", sagte Beznoska, der das Tier seit 16 Jahren hält.

Um die Heizdecke zu entfernen, setzten Fostvedt und sein Kollege Barry Rathfon einen 46 Zentimeter langen Schnitt. Es war für beide die erste Operation an einer Schlange.


(N24.de, Netzeitung)

18 Juli 2006

2100 Musikvideos der 90er Jahre

Der Zappelfillip war sehr sehr fleißig und hat Links zu den Musikvideos der Jahrescharts der 90er zusammengestellt ...

Zu den 90ern

Wenn man da ein wenig stöbert werden ganz schön viele Erinnerungen wach....

17 Juli 2006

Bionade

Ich bin mit bunten Farben und schönen Verpackungen sehr leicht beeindruckbar. Ich kaufe z.B. Bücher nach dem Aussehen.
Heute habe ich im Supermarkt aus dem Getränkeregal "Bionade" Geschmacksrichtung Holunder mitgenommen ... einfach weil's so schön aussah :)
Nach dem ersten Schluck muss ich sagen: das Zeug ist sehr sehr lecker und schreit nach mehr. Normalerweise bin ich kein überzeugter Bio-Öko-Freak, aber das wird ab jetzt öfters gekauft.

16 Juli 2006

Früher oder später kriegen wir Sie

Die GEZ hat mich in den Fängen ... im Mai hatte ich schon ein Schreiben im Briefkasten, dass man Fernseh- und Rundfunkgeräte anmelden muss. Woher wussten die dass ich hier wohne? Das kann nur über die T-Kotz gelaufen sein - ich war bis Ende Juni nicht im Münster'schen Einwohnermeldeamt gemeldet.
Ich hatte mich zuerst entschieden, dass ich das Schreiben ignorieren werde - mal schauen, was passiert.
Das nächste Schreiben ist nun schon nicht mehr so nett.
... den Antwortbogen ausgefüllt zurückzusenden. Alles andere kostet nur zusätzlich Zeit, Geld und Mühe.
... Antworten Sie uns bitte in jedem Fall bis zum XXX, auch wenn Sie meinen, nicht dazu verpflichtet zu sein. ...


Wenn das Geld wenigstens in gutes Programm investiert werden würde, wäre das ja noch einzusehen. Aber will man dann tatsächlich mal nach der Tagesschau bei der ARD bleiben, wird einem die nachfolgende Sendung von "Allgäuer Latschenkiefer Hornhautreduziersalbe" präsentiert. Da weiß man schon, dass die Zielgruppe der nachfolgenden Sendung im Schnitt 30 Jahre älter sein muss. Spätestens dann, wenn ein Herr Florian Silbereisen (der selber erstaunlicherweise um einiges jünger ist als ich) weißhaarigen Rentnern was vorjodelt ist der Griff zur Fernbedienung fällig.

Was passiert eigentlich, wenn man diese GEZ-Schreiben gänzlich ignoriert?