"Sylvia allein in Westfalen" ist seit gestern Geschichte.
Kurz vor 8 Uhr ist der Möbelwagen angerückt und innerhalb einer halben Stunde war die Wohnung leer. Ich habe dann noch die Wohnung sauber gemacht und alles was ich in den nächsten zwei Wochen benötige ins Auto gepackt. Zunächst ging es noch mal ins Institut um die Schlüssel und das Notebook abzugeben, dann war ich mit den Kollegen ein letztes Mal in der Mensa und der Zeitpunkt des endgültigen Abschieds war gekommen.
Um kurz nach 14 Uhr habe ich das Ortsschild von Münster passiert - es war ein richtig gutes Gefühl :)
Im Rückblick ist Münster eine sehr nettes Städtchen, vor allem die Innenstadt - dort auf Dauer leben könnte ich aber nicht, dafür ist es zu langweilig und spießig und der Westfale zu grantig. Wir zwei sind also nie so richtig miteinander warm geworden. Auf Besuch werde ich aber gerne wieder dorthin fahren.
In diesem Blog wird es also keine neuen Einträge mehr geben - ihr könnt aber gerne meinen neuen Blog besuchen.
*Klappt den Deckel zu und verabschiedet sich*
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20 Mai 2008
05 Mai 2008
Nachmieter gefunden
So ... endlich hat jemand den Mietvertrag unterschrieben. Und er will auch am 1.6. einziehen. Sehr schön ... eine Sorge weniger.
29 April 2008
Nachmieter gesucht
Wenn das so weitergeht, dann muss ich bis Ende Juni hier noch Miete zahlen.
Die letzten Tage habe ich damit verbracht, potentielle Nachmieter durch die Wohnung zu schleusen.
Das heißt, dass man gewissermaßen im Museum wohnt und immer alles tiptop aufgeräumt sein sollte. Es wäre mir absolut peinlich, wenn hier Unordnung herrschen und z.B. nicht abgespültes Geschirr in der Küche rumstehen würde. Außerdem beglotzen wildfremde Menschen meine Schlafstätte sowie meine Restaurationsartikel im Bad. *schüttel*
Leider hat sich bisher niemand entschließen können, die Wohnung zu mieten. Den meisten ist entweder die Küche oder das Bad zu alt. Die wissen diesen antiken Herd aus den 60ern gar nicht zu schätzen. Auch wundert mich, dass das kackbraune Bad keinen Anklang findet. Schließlich ist kackbraun bei Möbeln auch wieder sehr modern (suggeriert zumindest der IKEA-Katalog). Der Rest der dann noch übrig bleibt findet entweder die Entfernung zur Innenstadt zu weit oder die Miete zu hoch. *seufz*
Die letzten Tage habe ich damit verbracht, potentielle Nachmieter durch die Wohnung zu schleusen.
Das heißt, dass man gewissermaßen im Museum wohnt und immer alles tiptop aufgeräumt sein sollte. Es wäre mir absolut peinlich, wenn hier Unordnung herrschen und z.B. nicht abgespültes Geschirr in der Küche rumstehen würde. Außerdem beglotzen wildfremde Menschen meine Schlafstätte sowie meine Restaurationsartikel im Bad. *schüttel*
Leider hat sich bisher niemand entschließen können, die Wohnung zu mieten. Den meisten ist entweder die Küche oder das Bad zu alt. Die wissen diesen antiken Herd aus den 60ern gar nicht zu schätzen. Auch wundert mich, dass das kackbraune Bad keinen Anklang findet. Schließlich ist kackbraun bei Möbeln auch wieder sehr modern (suggeriert zumindest der IKEA-Katalog). Der Rest der dann noch übrig bleibt findet entweder die Entfernung zur Innenstadt zu weit oder die Miete zu hoch. *seufz*
24 April 2008
Der Anfang vom Ende
Der Endspurt wird eingeläutet. Gestern habe ich meine Kündigung in die Hauspost gegeben. Zwei Herzen schlagen in meiner Brust.
Einerseits habe ich mich auf diesen Moment gefreut. Jetzt werde ich endlich wieder mit dem Herrn G. in einer Wohnung wohnen, ohne diese lästige Wochenend-Pendelei. Am liebsten würde ich sofort meine ganzen Sachen packen und in die Schweiz fahren.
Andererseits weiß ich auch, was ich hier aufgebe und bin mir plötzlich gar nicht mehr so sicher das Richtige zu tun. Rational gesehen ist es absolut bescheuert und dumm eine feste Wissenschaftlerstelle einfach aufzugeben. Schließlich hat mich diese "Lebensstelle" erst nach Münster gelockt. Diese Stellen sind rar gesät und werden im Zuge von Einsparmaßnahmen immer seltener. Erst heute habe ich auf "Zeit online" gelesen, dass eine derartige Wissenschaftlerlaufbahn in Deutschland immer schwieriger zu verwirklichen ist. Theoretisch hätte ich hier meine Zeit bis zur Rente absitzen können, ohne mir je wieder Sorgen um den Job machen zu müssen. Aber bei näherer Betrachtung bin ich wohl nicht dieser Beamtentyp - allein das Wort Lebensstellung löst ein gewisses Schaudern aus. Hinzu kommt: die Arbeitsstätte ist einfach am falschen Ort.
Einerseits habe ich mich auf diesen Moment gefreut. Jetzt werde ich endlich wieder mit dem Herrn G. in einer Wohnung wohnen, ohne diese lästige Wochenend-Pendelei. Am liebsten würde ich sofort meine ganzen Sachen packen und in die Schweiz fahren.
Andererseits weiß ich auch, was ich hier aufgebe und bin mir plötzlich gar nicht mehr so sicher das Richtige zu tun. Rational gesehen ist es absolut bescheuert und dumm eine feste Wissenschaftlerstelle einfach aufzugeben. Schließlich hat mich diese "Lebensstelle" erst nach Münster gelockt. Diese Stellen sind rar gesät und werden im Zuge von Einsparmaßnahmen immer seltener. Erst heute habe ich auf "Zeit online" gelesen, dass eine derartige Wissenschaftlerlaufbahn in Deutschland immer schwieriger zu verwirklichen ist. Theoretisch hätte ich hier meine Zeit bis zur Rente absitzen können, ohne mir je wieder Sorgen um den Job machen zu müssen. Aber bei näherer Betrachtung bin ich wohl nicht dieser Beamtentyp - allein das Wort Lebensstellung löst ein gewisses Schaudern aus. Hinzu kommt: die Arbeitsstätte ist einfach am falschen Ort.
22 April 2008
Kleinanzeige
Ein Bekannter hatte vor einiger Zeit gemeint, ich könnte mir in Münster doch einen Liebhaber anschaffen.
Jetzt wo es schon fast zu spät ist, habe ich am Schwarzen Brett des Uni-Klinikums (!) diesen Fresszettel entdeckt. Ich bitte die Qualität zu entschuldigen, mein Handy macht beschissene Fotos.
Ein teilrasierter ER ... alle Wünsche .... und in die Zielgruppe von 18-70 Jahre passe ich auch ganz gut rein... was will man mehr? Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich da jemand auf Kosten des ER einen Spaß erlaubt hat.
Jetzt wo es schon fast zu spät ist, habe ich am Schwarzen Brett des Uni-Klinikums (!) diesen Fresszettel entdeckt. Ich bitte die Qualität zu entschuldigen, mein Handy macht beschissene Fotos.
Ein teilrasierter ER ... alle Wünsche .... und in die Zielgruppe von 18-70 Jahre passe ich auch ganz gut rein... was will man mehr? Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich da jemand auf Kosten des ER einen Spaß erlaubt hat.
01 April 2008
Johlidüüüü
Jetzt ist es amtlich ... aus "Sylvia allein in Westfalen" wird zum ersten Juni "Sylvia bei den Schweizern". *hüpf* *freu* *tanz*
Ich wollte hier bisher nichts schreiben, weil man ja nie so genau weiß, wer alles mitliest. Aber jetzt ist der Arbeitsvertrag unterschrieben und das Gespräch mit meinem Chef habe ich auch hinter mich gebracht. Mei, gehts mir gut :)
Der einzige Wermutstropfen ist, dass der Miezekater immer noch nicht aufgetaucht ist.
Ich wollte hier bisher nichts schreiben, weil man ja nie so genau weiß, wer alles mitliest. Aber jetzt ist der Arbeitsvertrag unterschrieben und das Gespräch mit meinem Chef habe ich auch hinter mich gebracht. Mei, gehts mir gut :)
Der einzige Wermutstropfen ist, dass der Miezekater immer noch nicht aufgetaucht ist.
11 Dezember 2007
Damenbesuch kickt Magenta raus
Ich habe Magenta endlich erfolgreich vor die Tür gesetzt und gestern kam im Lauf des Tages Alice bei mir vorbei, um sich für längere Zeit im Flur einzuquartieren.
Nach den Erfahrungen mit T-Online bin ich absolut begeistert.
Ich kam gestern nach Hause - das Telefon hat einwandfrei funktioniert. Die alte T-Online-Hardware (Splitter + WLAN-Router) habe ich nicht ausgetauscht und war sehr erfreut, dass das DSL-Lämpchen des Routers sofort grün anzeigte. Auch das Einrichten war ein Kinderspiel - obwohl ich den WLAN-Router von T-Online benutze. Das einzige kleine Problem war, dass ich für meine Netzwerkkarte eine gültige DNS-Adresse eintragen musste, da die T-Online-DNS-Server nicht mehr erreichbar waren. Ein kurzer Anruf bei Herrn G. und schon war ich wieder online. Und wie .... ich hatte vorher DSL2000, nun sollen es bis zu 16.000 kbit/s sein. Das Surfen geht tatsächlich um einiges flotter, sogar Seiten wie GMX mit unzähligen Werbebannern sind sofort geladen.... ein Traum ... :)
Habe ich es schon erwähnt? Ich bin begeistert!!! und die Dame darf auf jeden Fall bleiben.
Nach den Erfahrungen mit T-Online bin ich absolut begeistert.
Ich kam gestern nach Hause - das Telefon hat einwandfrei funktioniert. Die alte T-Online-Hardware (Splitter + WLAN-Router) habe ich nicht ausgetauscht und war sehr erfreut, dass das DSL-Lämpchen des Routers sofort grün anzeigte. Auch das Einrichten war ein Kinderspiel - obwohl ich den WLAN-Router von T-Online benutze. Das einzige kleine Problem war, dass ich für meine Netzwerkkarte eine gültige DNS-Adresse eintragen musste, da die T-Online-DNS-Server nicht mehr erreichbar waren. Ein kurzer Anruf bei Herrn G. und schon war ich wieder online. Und wie .... ich hatte vorher DSL2000, nun sollen es bis zu 16.000 kbit/s sein. Das Surfen geht tatsächlich um einiges flotter, sogar Seiten wie GMX mit unzähligen Werbebannern sind sofort geladen.... ein Traum ... :)
Habe ich es schon erwähnt? Ich bin begeistert!!! und die Dame darf auf jeden Fall bleiben.
16 August 2007
Ein Haus stirbt
Auf dem Weg vom Institut zu meiner Wohnung in Münster komme ich jeden Tag an einem Haus vorbei, das kurz vor dem Abriss steht.
Es ist ein kleines Einfamilienhaus, in dessen Garten vor ca. einem Jahr ein Schild stand, dass es zu verkaufen sei. Seit ungefähr einem halben Jahr steht nun ein großes Schild davor, das ankündigt, dass hier ein Wohnhaus mit 10 Wohneinheiten entstehen soll. In Anbetracht der Grundstückgröße können die Wohneinheiten nicht sonderlich großzügig sein.
Seit klar ist, dass das alte Haus abgerissen wird verfällt es zusehends. Die Platten die zum Eingang führen verschwinden nach und nach, ebenso die Dachziegel sowie die Pflastersteine vor der Garage etc. Es scheint also Mitmenschen zu geben, die sich da recht ungeniert bedienen. Ist es Diebstahl, Dinge mitzunehmen, die sowieso entsorgt werden?
Das arme Haus schaut jedenfalls von Woche zu Woche trauriger aus.
Es ist ein kleines Einfamilienhaus, in dessen Garten vor ca. einem Jahr ein Schild stand, dass es zu verkaufen sei. Seit ungefähr einem halben Jahr steht nun ein großes Schild davor, das ankündigt, dass hier ein Wohnhaus mit 10 Wohneinheiten entstehen soll. In Anbetracht der Grundstückgröße können die Wohneinheiten nicht sonderlich großzügig sein.
Seit klar ist, dass das alte Haus abgerissen wird verfällt es zusehends. Die Platten die zum Eingang führen verschwinden nach und nach, ebenso die Dachziegel sowie die Pflastersteine vor der Garage etc. Es scheint also Mitmenschen zu geben, die sich da recht ungeniert bedienen. Ist es Diebstahl, Dinge mitzunehmen, die sowieso entsorgt werden?
Das arme Haus schaut jedenfalls von Woche zu Woche trauriger aus.
16 Juli 2007
Ja is denn heut scho Weihnachten?
Schon ein seltsames Gefühl, wenn man bei über 30°C auf dem Balkon sitzt und in einer der Nachbarwohnungen wird ausgiebig "Stille Nacht" auf der Heimorgel geübt.
Entweder will da jemand kühlere Temperaturen beschwören oder das Stück muss bis Weihnachten perfekt sitzen.
Entweder will da jemand kühlere Temperaturen beschwören oder das Stück muss bis Weihnachten perfekt sitzen.
14 Juli 2007
Münsterwetter
Hier ist wohl der einzige Ort in Deutschland, an dem nicht die Sonne scheint. *grummel*
Ab 11h hat es angefangen zuzuziehen und jetzt schaut es nach Gewitter aus. ICH WILL HIER WEG - SOFORT!!!!
Ab 11h hat es angefangen zuzuziehen und jetzt schaut es nach Gewitter aus. ICH WILL HIER WEG - SOFORT!!!!
30 Juni 2007
Haariges Experiment #2
War gestern wieder in Münster beim Friseur...
Diesmal leider in einer anderen Haarschneideanstalt als das erste Mal...
Wurde von einer übelgelaunten, superunfreundlichen und auf den Feierabend wartenden Friseuse in Rekordzeit abgefertigt.
Sie hat das Klischee der blonden Friseuse eindrucksvoll bestätigt - es gibt sie tatsächlich.
Hab vergessen die zu lang abgeschnittenen Haare mitzunehmen um sie in tiefer Trauer zu beerdigen. Das Nachwachsen wird mindestens ein Jahr benötigen (das Abschneiden dauerte nur ein paar Sekunden) *grrrr*
Bin total deprimiert heimgekommen und hab erst mal geheult ... das ist nach einem Friseurbesuch seit ca. 20 Jahren nicht mehr vorgekommen - eigentlich sollte man sich doch besser fühlen wenn man sich "verschönern" lässt.
Fazit:
Absoluter Griff ins Klo. Werde in Zukunft einen großen Bogen um den Laden machen
Diesmal leider in einer anderen Haarschneideanstalt als das erste Mal...
Wurde von einer übelgelaunten, superunfreundlichen und auf den Feierabend wartenden Friseuse in Rekordzeit abgefertigt.
Sie hat das Klischee der blonden Friseuse eindrucksvoll bestätigt - es gibt sie tatsächlich.
Hab vergessen die zu lang abgeschnittenen Haare mitzunehmen um sie in tiefer Trauer zu beerdigen. Das Nachwachsen wird mindestens ein Jahr benötigen (das Abschneiden dauerte nur ein paar Sekunden) *grrrr*
Bin total deprimiert heimgekommen und hab erst mal geheult ... das ist nach einem Friseurbesuch seit ca. 20 Jahren nicht mehr vorgekommen - eigentlich sollte man sich doch besser fühlen wenn man sich "verschönern" lässt.
Fazit:
Absoluter Griff ins Klo. Werde in Zukunft einen großen Bogen um den Laden machen
01 Juni 2007
Zahnarzt des Grauens?
Folgende Szene beim Zahnarzt:
Ich sitze allein im Wartezimmer und harre geduldig aus bis ich dran komme.
Plötzlich dringen aus dem Behandlungszimmer laute Schreie, gefolgt von Stöhnen und Wimmern. Mein erster Gedanke war: bloß weg hier. Als das Gewimmer immer weitergeht schaue ich mich mal vorsichtig um, ob irgendwo eine Kamera installiert ist - hätte ja sein können, dass man sich ein Schpässle erlaubt. Ist aber nix zu sehen. Schmerzensschreie beim Zahnarzt - das habe ich noch nie erlebt.
Wohlgemerkt: es war ein Mann, der da so geschrien hat. Memmen... erst den Harten raushängen und sich ohne Betäubung behandeln lassen und dann winseln wenn's weh tut.
Ich sitze allein im Wartezimmer und harre geduldig aus bis ich dran komme.
Plötzlich dringen aus dem Behandlungszimmer laute Schreie, gefolgt von Stöhnen und Wimmern. Mein erster Gedanke war: bloß weg hier. Als das Gewimmer immer weitergeht schaue ich mich mal vorsichtig um, ob irgendwo eine Kamera installiert ist - hätte ja sein können, dass man sich ein Schpässle erlaubt. Ist aber nix zu sehen. Schmerzensschreie beim Zahnarzt - das habe ich noch nie erlebt.
Wohlgemerkt: es war ein Mann, der da so geschrien hat. Memmen... erst den Harten raushängen und sich ohne Betäubung behandeln lassen und dann winseln wenn's weh tut.
22 Mai 2007
Ein Tag im Mai
Schon eine öde Sache, wenn man seinen Geburtstag in Münster verbringt und all diejenigen, mit denen man gerne feiern möchte hunderte von Kilometern entfernt sind.
Wenigstens klingelt alle paar Minuten das Telefon.
Wäsche muss ich auch noch waschen (es geht am Donnerstag abend schon wieder nach München) und die Waschmaschine ist heute abend dauerbelegt.
Außerdem wartet die Steuererklärung darauf, endlich fertiggestellt zu werden - ich bin ja nächstes Wochenende wieder nicht hier. Mit der doppelten Haushaltsführung ist das etwas komplizierter als sonst. Außerdem befinden sich wohl einige Belege in München, hier habe ich schon alles doppelt und dreifach auf den Kopf gestellt. *grumpf*
Vom oberschwäbischen Dirk habe ich eine virtuelle Flasche Blubberwasser bekommen - dabei finden sich in meinem münsterschen Haushalt nicht mal Sektgläser. Muss ich eben aus der Flasche trinken.
Geht jetzt mal mit sich selbst anstoßen *Prost* *Luftrüssel aufblas* *tröööt*
Wenigstens klingelt alle paar Minuten das Telefon.
Wäsche muss ich auch noch waschen (es geht am Donnerstag abend schon wieder nach München) und die Waschmaschine ist heute abend dauerbelegt.
Außerdem wartet die Steuererklärung darauf, endlich fertiggestellt zu werden - ich bin ja nächstes Wochenende wieder nicht hier. Mit der doppelten Haushaltsführung ist das etwas komplizierter als sonst. Außerdem befinden sich wohl einige Belege in München, hier habe ich schon alles doppelt und dreifach auf den Kopf gestellt. *grumpf*
Vom oberschwäbischen Dirk habe ich eine virtuelle Flasche Blubberwasser bekommen - dabei finden sich in meinem münsterschen Haushalt nicht mal Sektgläser. Muss ich eben aus der Flasche trinken.
Geht jetzt mal mit sich selbst anstoßen *Prost* *Luftrüssel aufblas* *tröööt*
10 Mai 2007
Meine persönlichen Helden des Tages
sind die Heizungsmonteure die sich gerade - kaum wartet man 3 Wochen - um die Pumpe mit dem Lagerschaden kümmern.
Das metallisch scheppernde und vibrierende Geräusch wurde die letzten Tage unerträglich laut - ich habe die beiden letzten Nächte kaum geschlafen. Man könnte so eine defekte Heizung perfekt zur subtilen Folter einsetzen.
Ich hatte mir schon die Nummer des Hausmeisters + der Hausverwaltung rausgesucht um da heute früh mal ein wenig Terror zu veranstalten. Das hat sich ja nun hoffentlich erledigt. *DankeDankeDankeDanke*
Das metallisch scheppernde und vibrierende Geräusch wurde die letzten Tage unerträglich laut - ich habe die beiden letzten Nächte kaum geschlafen. Man könnte so eine defekte Heizung perfekt zur subtilen Folter einsetzen.
Ich hatte mir schon die Nummer des Hausmeisters + der Hausverwaltung rausgesucht um da heute früh mal ein wenig Terror zu veranstalten. Das hat sich ja nun hoffentlich erledigt. *DankeDankeDankeDanke*
03 Mai 2007
Gääääähn
Die Scheiß-Heizung hier gibt seit zwei Wochen sehr seltsame, sehr laute Geräusche von sich. Richtig schlimm finde ich, dass nicht mal nachts Ruhe ist und mein Bett direkt längsseits der Heizung steht. Ich habe inzwischen meine zweite Bettdecke um die Heizung gewickelt ... das nutzt aber immer noch nichts. Das schreckliche Geräusch ist immer da und kann einen in den Wahnsinn treiben.
Der Hausmeister hat mir erzählt, dass das Lager einer Pumpe kaputt ist und sich dieses Geräusch über die Heizungsrohre überträgt. Eigentlich sollte das schon längst repariert sein - er weiß auch nicht warum das so lange dauert.
Ich möchte nur eine Nacht mal wieder richtig schlafen.
Der Hausmeister hat mir erzählt, dass das Lager einer Pumpe kaputt ist und sich dieses Geräusch über die Heizungsrohre überträgt. Eigentlich sollte das schon längst repariert sein - er weiß auch nicht warum das so lange dauert.
Ich möchte nur eine Nacht mal wieder richtig schlafen.
26 April 2007
Experiment
Ich habe heute ein Experiment gewagt ... ich war zum ersten Mal in Münster beim Friseur. Bisher war ich immer noch bei meinem alten Friseur in Gräfelfing, dort waren aber seit zwei Wochen sämtliche Termine für diesen Samstag ausgebucht.
Friseur ist ein Punkt, bei dem ich schon etwas heikel bin, schließlich kann da jede Menge versaut werden. Zur Hochzeit meiner Schwester wollte ich zur normalen Farbe noch Strähnchen haben, was darin endete, dass ich erst mal mit orangenen Streifen im auberginefarbenen Haar da saß. Es kam mir schon komisch vor, dass die Friseurin beim Farbe auswaschen ständig an den Haaren herum gemacht und mit ihrer Kollegin getuschelt hat. Ich war über die orangenen Streifen ziemlich entsetzt, das sah aus wie mit Textmarker angemalt. Sie hat dann versucht, da nochmal dunklere Farbe drüber zu geben - es sah dann zumindest besser aus, aber längst nicht so wie ich mir das vorgestellt habe. Dies ist ein Grund, mit Friseurexperimenten sehr sehr vorsichtig zu sein :)
Der Friseur hier war ok, und obwohl die Mädels alle recht flippig aussahen hat man nicht versucht, einem irgendwas "neues" aufzudrängen. Beim ersten Versuch wollte ich einfach mal testen, ob die Ergebnisse vergleichbar sind. Was etwas gestört hat war, dass man mehr oder weniger direkt im Schaufenster saß und von so ziemlich jedem Passanten angeglotzt wurde. Dafür war die "Behandlung" um einiges billiger als in Gräfelfing und mit dem Ergebnis kann ich auch ganz gut leben.
Friseur ist ein Punkt, bei dem ich schon etwas heikel bin, schließlich kann da jede Menge versaut werden. Zur Hochzeit meiner Schwester wollte ich zur normalen Farbe noch Strähnchen haben, was darin endete, dass ich erst mal mit orangenen Streifen im auberginefarbenen Haar da saß. Es kam mir schon komisch vor, dass die Friseurin beim Farbe auswaschen ständig an den Haaren herum gemacht und mit ihrer Kollegin getuschelt hat. Ich war über die orangenen Streifen ziemlich entsetzt, das sah aus wie mit Textmarker angemalt. Sie hat dann versucht, da nochmal dunklere Farbe drüber zu geben - es sah dann zumindest besser aus, aber längst nicht so wie ich mir das vorgestellt habe. Dies ist ein Grund, mit Friseurexperimenten sehr sehr vorsichtig zu sein :)
Der Friseur hier war ok, und obwohl die Mädels alle recht flippig aussahen hat man nicht versucht, einem irgendwas "neues" aufzudrängen. Beim ersten Versuch wollte ich einfach mal testen, ob die Ergebnisse vergleichbar sind. Was etwas gestört hat war, dass man mehr oder weniger direkt im Schaufenster saß und von so ziemlich jedem Passanten angeglotzt wurde. Dafür war die "Behandlung" um einiges billiger als in Gräfelfing und mit dem Ergebnis kann ich auch ganz gut leben.
18 April 2007
Bayerisches Essen im Münsterland
In der Kantine versuchen sie sich immer wieder an bayerischem Essen *kicher*
Heute gab es "Bayerischer Leberkäse mit Spiegelei und Pommes-Frites". Ein anderes Highlight sind die "Weißwürste mit Sauerkraut und Kartoffelpüree".
Ich sollte denen mal erklären, dass es zu Leberkäse süßen Senf + Breze oder Kartoffelsalat geben sollte und dass Weißwürste nicht wirklich mit Sauerkraut harmonieren sondern lieber neben süßem Senf + Breze und Weißbier liegen.
Wenn der Koch das in Bayern bringen würde, dann würde ihm mit Sicherheit sofort die bayerische Staatsbürgerschaft entzogen werden.
Heute gab es "Bayerischer Leberkäse mit Spiegelei und Pommes-Frites". Ein anderes Highlight sind die "Weißwürste mit Sauerkraut und Kartoffelpüree".
Ich sollte denen mal erklären, dass es zu Leberkäse süßen Senf + Breze oder Kartoffelsalat geben sollte und dass Weißwürste nicht wirklich mit Sauerkraut harmonieren sondern lieber neben süßem Senf + Breze und Weißbier liegen.
Wenn der Koch das in Bayern bringen würde, dann würde ihm mit Sicherheit sofort die bayerische Staatsbürgerschaft entzogen werden.
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