18 April 2007

Wikipedia-Stöckchen

Ich habe ein nettes Stöckchen entdeckt und sofort geklaut:

1. TIPPE DEN MONAT UND DEN TAG DEINER GEBURT EIN
22. Mai

Internationaler Tag der biologischen Vielfalt und 142. Tag des Gregorianischen Kalenders

2. 3 EREIGNISSE AN DIESEM TAG:
* 1902: Die Gebrüder Wright patentieren ihr Flugzeug
* 1990: Microsoft veröffentlicht das Betriebssystem Windows 3.0.
Ein Vertreter einer ganzen Virendynastie wird in die Welt gesetzt.
* 2004: Eheschließung von Prinz Felipe und Letizia Ortiz Rocasolano.
Ich frage mich, wie man seine Freiheit freiwillig gegen das strenge Leben bei Hof und die mediale Dauerbeobachtung eintauschen kann.

3. 2 WICHTIGE GEBURTSTAGE:
* 1813: Richard Wagner, deutscher Komponist
GÄÄÄÄHN Wagner-Opern sind die reinste Folter. Man sitzt sich 5 Stunden lang den Hintern breit während auf der Bühne nichts passiert und grässliche Musik die Ohren malträtiert. Dieser Bayreuth-Hype ist mir ein absolutes Rätsel.
* 1978: Katie Price, britisches Partyluder und Model
*grumpf* mit der will ich nun wirklich nicht gemeinsam Geburtstag haben. Ich wünsche ihr aber, dass die Silikonkissen auch wirklich dicht sind.

4. 1 TODESTAG
* 1972: Margaret Rutherford, britische Schauspielerin
Die ist an meinem Geburtstag gestorben. Ich mag die Miss Marple-Filme in denen sie mitgespielt hat.

5. 5 BLOGGER DENEN DU DAS STÖCKCHEN ZUWIRFST
Das ist schwierig - werfen war nie meine Stärke. Ich versuche mal mein Glück und werfe in Richtung Andi, Anke, Steffi, Trupics und Xantippe.
Natürlich darf es sich jeder schnappen, der möchte.

Bayerisches Essen im Münsterland

In der Kantine versuchen sie sich immer wieder an bayerischem Essen *kicher*

Heute gab es "Bayerischer Leberkäse mit Spiegelei und Pommes-Frites". Ein anderes Highlight sind die "Weißwürste mit Sauerkraut und Kartoffelpüree".

Ich sollte denen mal erklären, dass es zu Leberkäse süßen Senf + Breze oder Kartoffelsalat geben sollte und dass Weißwürste nicht wirklich mit Sauerkraut harmonieren sondern lieber neben süßem Senf + Breze und Weißbier liegen.

Wenn der Koch das in Bayern bringen würde, dann würde ihm mit Sicherheit sofort die bayerische Staatsbürgerschaft entzogen werden.

06 April 2007

Ungeziefer

Woran merkt man, dass der Winter recht mild war?

Beispielsweise daran, dass ich heute zwei Zecken die sich am Miezekater bedient haben den Garaus gemacht habe. *IGITT*

03 April 2007

Kindernamen

Manchmal frage ich mich, ob manche Leute der Einfachheit halber die Zeugungsorte ihrer Kinder in deren Geburtsurkunden eintragen lassen.
Vor allem dann, wenn eine Mutter ihren beiden kleinen Töchtern hinterherruft:
"Sidney - nimm die Madison an die Hand"

02 April 2007

Mahlzeit

Es gibt einen neuen Blog, der den Appetit anregen soll. Hier geht's zu den Schnittchen.

Aprilscherz

Die Süddeutsche hat sich einen netten Aprilscherz ausgedacht. Knut soll versteigert werden, um das klamme Berliner Stadtsäckel ein wenig aufzufüttern. Eigentlich keine dumme Idee, vor allem da das Kerlchen ja inzwischen eine weltweite Berühmtheit erlangt hat. Der Erlös wäre sicherlich nicht unbeträchtlich.
*Hehe* Und gleich melden sich jede Menge aufgebrachter Bürger zu Wort. Natürlich sind da auch so possierliche Kommentare zu finden wie: "wer denkt an die armen Kuh- und Schweinebabys die jeden Tag gegessen werden"

27 März 2007

Lesenswert

Ich kaufe Bücher meist nach dem Aussehen (schlimm, ich weiß :) ).

Ein absoluter Glücksgriff dieser Taktik war "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier, das ich eigentlich aufgrund des schönen Covers gekauft habe. Ich war von der Sprache und der Geschichte völlig fasziniert und muss von diesem Autor unbedingt ein weiteres Buch lesen. Welch ein wohltuender Kontrast zu der oft seichten Unterhaltung, die sich in den Bestsellerlisten tummelt.
Seltsamerweise sind die meisten Amazon-Rezensionen ziemlich schlecht und nicht nachvollziehbar - teilweise fehlt den Leuten wohl einfach die Phantasie. Von mir kriegt dieses Buch in der Rubrik Lesenswert jedenfalls die volle Punktzahl.

25 März 2007

Sommerzeit

Ich liebe die Sommerzeit ... es ist kurz vor 19.00h und es scheint noch die Sonne. *Schön*
Ich fürchte mich schon wieder vor dem Tag im Herbst, der uns in abendliche Dunkelheit und Winterdepression stürzt.

Kassendrängler ...

... die die persönliche Distanz unterschreiten und einem dicht auf den Pelz rücken wimmelt man am besten ab, indem man sich eine ordentliche Erkältung zulegt. Nun dreht man sich in Richtung der Person und gibt den ekligsten Husten von sich, den man hinkriegt. Wenn das immer noch nichts hilft, dann zieht man ein Taschentuch aus der Tasche und rotzt dieses ordentlich voll.
Spätestens jetzt wird sich der Drängler mit einem angewiderten Blick auf Abstand begeben.

Eklig aber Wirkungsvoll. Gestern im Supermarkt hat diese Taktik jedenfalls hervorragend funktioniert.

23 März 2007

Bin ich bestechlich?

In letzter Zeit ist es in der Arbeit öfters mal vorgekommen, dass ich von Kooperationspartnern für durchgeführte Auswertungen "Naturalien" (Waffeln, Pflanze etc) bekommen habe.

Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, müsste ich "Geschenke" eigentlich abliefern - darauf habe ich einen Eid geschworen "So wahr mir Gott helfe" - es könnten ja Versuche von Bestechung sein.

22 März 2007

Elefantenjagd

Die Elefantenjagd .... alt, aber immer wieder nett

Informatiker jagen Elefanten, indem sie Algorithmus A ausführen:

{ Gehe nach Afrika
Beginne am Kap der guten Hoffnung
Durchkreuze Afrika von Süden nach Norden
bidirektional in Ost-West-Richtung
Fuer jedes Durchkreuzen tue
{
Fange jedes Tier, das Du siehst
Vergleiche jedes gefangene Tier mit einem als Elefant bekannten Tier
halte an bei Übereinstimmung
}
}

Erfahrene Programmierer verändern Algorithmus A, indem sie ein als Elefant bekanntes Tier in Kairo plazieren, damit das Programm in jedem Fall korrekt beendet wird.

Assembler-Programmierer bevorzugen die Ausführung von Algorithmus A auf Händen und Knien.

SQL-Programmierer verwenden folgenden Ausdruck:
SELECT Elefant FROM Afrika.

NATURAL-Programmierer lassen sich von ADABAS einen Elefanten bringen.

LOGO-Programmierer reiten durch Afrika auf ihrer Schildkröte.

COBOL-Programmierer tun dies auf einem Dinosaurier.

BASIC-Programmierer bevorzugen jedoch einen mit Samt ausgepolsterten Einspänner, bei dem die Bremsen ständig angezogen sind.

C-Programmierer bestimmen zuerst mit sizeof() die nötige Speichermenge für einen Elefanten, versuchen diese zu allozieren, vergessen dabei das Ergebnis abzuprüfen und schießen dann mit wilden Pointern auf den Elefanten.

C++-Programmierer bestehen darauf, dass der Elefant eine Klasse sei, und somit schließlich seine Fang-Methoden selbst mitzubringen habe. Und wenn der Elefant Afrika verlassen sollte, dann wird ja automatisch sein Destruktor ausgelöst.

PASCAL-Programmierer markieren zuerst einen Punkt auf der Landkarte, schreiben dann END davor und träumen davon, dass Nikolaus Wirth von einem Elefanten totgetrampelt wird.

Shell-Programmierer bauen eine Falle und schlafen solange, bis ein Elefant hineintappt.

MODULA-Programmierer importieren einen Elefanten aus/von einem Zoo.

DELPHI-Programmierer laden sich aus dem Internet eine Komponente TElephant herunter und verschaffen sich durch Aufruf des virtuellen Konstruktors beliebig viele Elefanten mit Elephant:=TElephant.Create(MySelf)

LISP-Programmierer bauen einen Irrgarten aus Klammern und hoffen, dass sich der Elefant darin verirrt.

Mathematiker jagen Elefanten, indem sie nach Afrika gehen, alles entfernen, was nicht Elefant ist und ein Element der Restmenge fangen.

Erfahrene Mathematiker werden zunächst versuchen, die Existenz mindestens eines eineindeutigen Elefanten zu beweisen, bevor sie mit Schritt 1 als untergeordneter Übungsaufgabe fortfahren.

Gute Mathematiker bauen ein kleines Gehege (r = 1,5m), setzen sich mittenrein und sagen: "Ich definiere: Wo ich bin ist AUSSEN."

Mathematikprofessoren beweisen die Existenz mindestens eines nicht entarteten Elefanten und überlassen dann das Aufspüren und Einfangen eines tatsächlichen Elefanten ihren Studenten.

Physiker fangen Elefanten, indem Sie das Integral über ganz Afrika für das Quadrat der Wellenfunktion des Elefanten berechnen. (Anmerkung: Da sich der Elefant mit der Wahrscheinlichkeit 1 irgendwo in Afrika befindet, ist er damit gefangen. Allerdings ist wegen der Heisenbergschen Unschärferelation sein Impuls nicht genau bekannt. Das Verfahren funktioniert außerdem nur für Elefanten, die sich mit Geschwindigkeiten bewegen, die klein gegen die Lichtgeschwindigkeit sind.)

Ingenieure jagen Elefanten, indem sie nach Afrika gehen, jedes graue Tier fangen, das ihnen über den Weg läuft und es als Elefant nehmen, wenn das Gewicht nicht mehr als 15% von dem eines vorher gefangenem Elefanten abweicht.

Wirtschaftswissenschaftler jagen keine Elefanten. Aber sie sind fest davon überzeugt, dass die Elefanten sich selber stellen würden, wenn man ihnen nur genug bezahlt.

Statistiker jagen das erste Tier, das sie sehen n-mal und nennen es Elefant.

Unternehmensberater jagen keine Elefanten - und viele haben noch niemals überhaupt irgendetwas gejagt. Aber man kann sie stundenweise engagieren, um sich gute Ratschläge geben zu lassen.

Systemanalytiker wären theoretisch in der Lage, die Korrelation zwischen Hutgröße und Trefferquote bei der Elefantenjagd zu bestimmen, wenn ihnen nur jemand sagen würde, was ein Elefant ist.

SAP-Systemingenieure erklären das erstbeste Tier zu einem Elefanten und passen Ihre Vorstellungen von einem Elefanten an dieses Tier an.

Bill Gates denkt darüber nach Elefanten per MSN zu jagen. Der Beta Test soll mit OFFICE 98 erfolgen. Leider hat sich z.Zt. noch kein Provider in Kenia gefunden, der entsprechende Leitungskapazitäten zur Verfügung stellen kann um Elefanten durch's Netz zu schicken.

Microsoft kauft einen Elefanten aus dem Zoo in Seattle, kopiert ihn massenhaft, redet aller Welt ein, dass jeder einen bräuchte und dass dieser die ideale Ergänzung zu MS Office sei und exportiert 14 Mio. Stück nach Afrika.

Windows - Programmierer lassen sich zunächst erklären, was ein Elefant ist. Verfahren dann nach Verfahren A, wobei sie das Verfahren regelmäßig unterbrechen um möglicherweise gleichzeitig tätigen Entenjägern die Gelegenheit zu geben, ihre Jagd für eine bestimmte Zeit fortzusetzen und um die Karte von Afrika neu zu zeichnen. Findet gleichzeitig eine Fuchsjagd statt, werden die Entenjäger langsamer als die Enten und die Elefantenjäger müssen immer längere Pausen machen weil die Entenjäger nicht so kooperativ sind, den Elefantenjägern ihrerseits ein wenig Zeit einzuräumen. Schließlich wird das Vorhaben, einen Elefanten zu jagen, zu einem nicht behebbaren Fehler erklärt und die Jäger verharren bewegungslos dort, wo sie sich gerade befinden

Windows NT Programmierer schiessen mit völlig ungeeigneten Gewehren in die völlig falsche Richtung und erklären dann, daß es ein Fehler am Elefanten sein muß.

Windows 95 Programmierer tun dasselbe, nur mit Pfeil und Bogen.

IBM braucht überhaupt keinen Elefanten zu jagen, weil es selbst einer ist.

Führungskräfte jagen Elefanten, indem sie solange Meetings abhalten, bis der Elefant sich erledigt hat.

UNIX-Administratoren jagen Elefanten, indem sie den Busch katalogisieren und über nfs nach /dev/afrika einbinden.

JAVA-Programmierer erstellen je ein Applet für den Rüssel, die Ohren und den Schwanz und nennen das Ergebnis einen Javafanten.

HTML-Programmierer erstellen eine frame- und eine non-frame Version von Afrika und legen einen URL für einen Elefanten an, wenn einer irgendwo mal einen gefangen haben könnte.

Virenprogrammierer jagen Elefanten, indem sie eine Maus ans Kap der guten Hoffnung schicken und in Kairo auf die in Panik geratene Herde warten.

Archäologen jagen Elefanten erst, wenn diese 30 Meter unter der Erde liegen.

Biologen geben sich mit der Analyse von Elefantenkot zufrieden.

Juristen schicken allen in Afrika befindlichen Elefanten eine Vorladung mit Androhung von Zwangsgeld und Vorführung in Handschellen bei Nichterscheinen.

Sozialpädagogen jagen Elefanten in Argentinien.

Sonderpädagogen versuchen zuerst die Elefanten zu verstehen.

US - Army - Wissenschaftler entwickeln eine B- Waffe, die alle Fauna und Flora Afrikas bis auf die Dickhäuter auslöscht, und schicken dann die Marines hinein, um den Rest (Elefanten, Einwohner etc.) zu erledigen.

Moslemische Extremisten erschießen und sprengen alles, was ihnen in den Weg kommt; und wenn's auch keine Elefanten sind.

Politiker rufen in Afrika an und reden so lange, bis selbst der ruhigste Dickhäuter trompetend die Flucht ergreift.

Bauunternehmer erstellen zunächst einen Kostenvoranschlag für die schlüsselfertige Erstellung eines Elefantengeheges. Nachdem der Konkursverwalter die Abschlagszahlungen vereinnahmt und das Baumaterial beschlagnahmt hat, trudelt vom Amtsgericht auch eine Klage aufgrund einer anonymen Anzeige wegen Tierquälerei und nicht artgerechter Haltung ein

Vertriebsbeauftragte (VBs) jagen keine Elefanten. Statt dessen verbringen sie ihre Zeit damit, Elefanten zu verkaufen, die noch nicht gefangen wurden und versprechen Liefertermine, die mindestens eine Woche vor Eröffnung der Jagdsaison liegen.

Software-VBs verschicken das erste graue Tier das sie fangen könnne (häufig eine Maus) per UPS und legen eine Rechnung über einen Elefanten bei.

Softwareverkäufer lassen sich den Elefanten beschreiben und bringen ein Programm, was todsicher Elefanten fangen soll. Version 1.0 fängt prompt ein Nilpferd. Der Softwareverkäufer ist hochzufrieden: Das Tier sei schliesslich grau, lebe in Afrika und wiege über eine Tonne. Wozu dann die Beschwerde? Das empfohlene Upgrade Version 1.1 kommt mit einem Nashorn daher. Daran ist doch wirklich nichts auszusetzen: Das Tier sei grau, lebe in Afrika, wiege über eine Tonne, ist Savannenbewohner, ein Dickhäuter und hat einen merkürdigen Fortsatz auf der Nase...

Gerissene Software-VBs arbeiten vergleichbar, verschicken aber eine Woche später ein Angebot für ein Upgrade auf einen indischen Elefanten.

Hardware-VBs fangen ein paar Kaninchen, malen sie grau an und verkaufen sie als Schreibtischelefanten mit dem Hinweis die Baugrösse ihrer Produkte mit denen der Konkurrenz zu vergleichen und die Superminiaturisierungsfortschritte des eigenen Produktes zu würdigen.

Manager jagen Elefanten, indem sie lange Meetings abhalten. Dann fangen sie eine Maus und präsentieren sie als Elefanten, der nach einem Business Reengineering besonders lean geworden ist.

Topmanager haben Erfahrung im Jagen von Eseln und können das Jagen von Elefanten deshalb gut delegieren.

High Potentials haben schon einmal bei der Elefantenjagd zugesehen.

Young Professionals fangen eine Mücke und präsentieren sie als ihre Vision eines Elefanten.

Ostfriesen muss man es nur einmal richtig erklären, dann schaffen sie es auch.

21 März 2007

Schnubbn

Im Pfug pfon München nach Münpfter pfapf jemand aupf dem Pfitpf nebenan midd RiepfnSchnubbn.
Jepft pfipf ich hier midd Rüpflpefft un ddoddal verpftopftem Behirn.

*grummel*

20 März 2007

Geocaching

Letztes Wochenende war ich dank Anke und dem Spätzlefresser zum ersten Mal beim Geocachen dabei. Genauer gesagt hat es sich um einen Nacht-Geocache gehandelt. Diese Kombination aus Nachtwanderung und Schnitzeljagd mit Taschenlampe war sehr spaßig, da hat es eigentlich wenig ausgemacht, dass das Gelände frisch mit Kuhmist gedüngt war :)

Neugierig wie ich bin habe ich im Web ein wenig geschaut und festgestellt, dass auch in Münster selbst ganz ganz viele Caches versteckt sind. Nun bräuchte man nur noch ein GPS-Gerät, um die ganzen Schätze heben zu können. :)

Stop ... es gibt etwas, das mir daran nicht gefällt. Auf den einschlägigen Internet-Seiten wird Harry-Potter-Terminologie verwendet ... und der spielt bei mir in derselben Liga wie Xavier Naidoo.

14 März 2007

Mathematik beim Militär

Ich wollte gerade bei Wikipedia was zur exponentiellen Glättung nachlesen und bin in dem Artikel über diesen Satz gestolpert:

So hat die Schweizer Armee mit der exponentiellen Glättung gute Erfolge bei der Ermittlung der benötigten Gewehre im folgenden Jahr gemacht.

Schon schön, wenn man an einem konkreten Beispiel sieht, dass der praktische Einsatz irgendwelcher Verfahren für das tägliche Leben von Nutzen sein kann. :)

13 März 2007

Mein Name

Glaubt man der Süddeutschen Zeitung, dann ist mein Name altmodisch und Leute die nur meinen Namen kennen denken, dass ich alt, mäßig attraktiv und ganz und gar nicht intelligent bin.

ICH mag meinen Namen! Und gut, dass Ausnahmen die Regel bestätigen :)

11 März 2007

4 gewinnt

Trupics hat mir das 4-Dinge-Stöckchen zugeworfen, welches schon länger darauf wartet, beantwortet zu werden.

Dann mal los:

4 Jobs, die du in deinem Leben hattest:

  • Akkordarbeit in der Lokmontage bei Märklin in Göppingen - dort habe ich gelernt schnell und präzise zu arbeiten, da Zeit tatsächlich Geld war
  • Doktorandin in einem Forschungsinstitut der Bundeswehr - als Zivilist dort zu arbeiten hatte was
  • Hauspersonal eines Europäisch-Kurzhaar Katers - der Gute hat allerhand niedrige Jobs von Kotze-Aufwischer bis Matratze zu vergeben
  • Fleischbeschau-Praktikum im Schlachthof Göppingen - musste ich im Rahmen meines Studiums absolvieren. Die Arbeitszeiten (0-9h) waren etwas gewöhnungsbedürftig. Gut in Erinnerung ist mir auch, dass ich oft stundenlang Schweineherzen angeschnitten habe und das Blut an den Armen entlang bis in die Gummistiefel lief. Die Klamotten sahen entsprechend aus :)

4 Filme, die du immer wieder anschauen kannst
  • Der Englische Patient
  • American Beauty
  • Das Leben des Brian
  • Matrix (nur der erste Teil)

4 Orte, in denen du gewohnt hast
  • kleines Kaff in der schwäbischen Provinz im Landkreis Göppingen
  • München Studentenstadt
  • Gräfelfing
  • Münster

4 TV-Serien, die du gerne anschaust
Es sind auch zwei ältere dabei, die ich gerne angeschaut habe.
  • Simpsons
  • Der Bulle von Tölz
  • Emergency Room
  • Falcon Crest

4 Plätze, in denen du im Urlaub warst
Ich wähle mal ein paar schöne Plätze aus ...
  • Kanada
  • Schweiz
  • Thailand
  • Portugal

4 Webseiten, die du täglich besuchst

4 deiner Lieblingsessen
  • Pasta in jeder Variation
  • Thailändisch
  • Essen von Mama
  • French Toast

4 Plätze wo du gerne im Augenblick sein möchtest
  • Gräfelfing
  • Kanada
  • im Meer, das so warm ist wie die Badewanne
  • in den Bergen

4 Blogger, denen du das Stöckchen weitergibst

Das spare ich mir, weil ich das Stöckchen schon bei fast jedem gesehen habe. Wer es haben will darf es sich nehmen :)

Ach ja: bevor ich es vergesse: ich habe meine Blogliste etwas erweitert. Neu hinzugekommen sind: miezmiez, trupics und Xantippe.

09 März 2007

Zugemüllt

Vielleicht bin ich ja etwas pedantisch, kleinkariert und spießig ... aber ... "das muss ich jetzt mal los werden" ...

Ich hasse es, wenn ich im Treppenhaus zwischen meiner Wohnungstür und der der Nachbarn Müllsäcke + gelbe Säcke vorfinde, die dort schon mal zwei Tage lang zwischengelagert werden.
Kann man diese, wenn man schon zu faul ist sie sofort runter zu bringen, nicht hinter seiner Wohnungstür lagern? Das würde zweifellos den Leidensdruck erhöhen, seinen Müll zu entsorgen und nicht die Mitbewohner damit zu belästigen.

*wie schaut denn das aus????*
*was denken denn da die Nachbarn????*

05 März 2007

Wer den Taler nicht ehrt....

Auf den Betreff dieser Spam-Mail fällt wohl nur Dagobert Duck rein:

"Samuel hat letzte Nacht 002.- EURO gewonnen"

02 März 2007

Hoffentlich ist bald Ostern

Meine Hosen werden immer enger und dies liegt sicher nicht daran, dass sie beim Waschen eingehen. Deshalb habe ich beschlossen, dieses Jahr die Fastenzeit einzuhalten und sämtlicher Süßkram bis Ostern ist gestrichen. Auch das neben-dem-Fernsehen-mampfen fällt flach. Ich halte dies nun eisern seit über einer Woche durch und erstaunlicherweise fällt es mir gar nicht so schwer. Ich habe vorsorglich nichts Süßes mehr im Schrank und esse, wenn es denn sein muss, lieber einen Apfel oder eine Orange. Nur die Laune ist manchmal mangels Schokolade etwas mies, da muss meine Umwelt jetzt eben durch :)
Heute nach dem Mittagessen hatte ich einen sehr sehr schwachen Moment - ein Kollege hat mir meine Lieblingskekse angeboten. Ich bin sehr stolz auf mich *tänzel* ich habe es tatsächlich geschafft abzulehnen.

Hoffentlich macht sich das bis Ostern an meinen Hosen auch bemerkbar, nicht dass die ganze Abstinenz umsonst war!

26 Februar 2007

Benno und die Mama

.... sind endlich wieder zurück. Neue Folgen, nicht Wiederholungen die man schon doppelt und dreifach kennt.
Benno hat eine neue Kollegin ... die Menge der Anspielungen auf die DDR, den Sozialismus etc. war hart an der Grenze. Ich hoffe, das wird in den nächsten Folgen etwas weniger.

In Bad Tölz möchte ich nicht wohnen - ist mit einer Leiche pro Woche viel zu gefährlich

25 Februar 2007

DVD schauen

Dies ist ein Münster-Wochenende mit typischem Münsteraner Pisswetter und ich habe beschlossen, DVD zu schauen.
Wieso muss auf neueren DVDs ewig viel Filmvorschau drauf sein, die man nicht überspringen kann? Das ist ja fast so nervig wie im Kino. Ich habe nur noch darauf gewartet, dass am Ende der Werbung die Tür aufgeht: "Möchte jemand Eis?"
NEIN, verpiss dich!!!

23 Februar 2007

Arbeitsbeschaffung leicht gemacht

Ist dir langweilig?
Weißt du nicht was du mit deiner Zeit anfangen sollst?
Bist du blogger.com-Blogger?

Da habe ich schnelle Abhilfe:
Versuche einfach, einen neuen Link in die Sidebar deines Blogs einzutragen.
Wie ... du wirst gezwungen, deinen Blog auf die neue Version umzustellen? Da hilft alles rumheulen nix, da musst du jetzt durch.
Oh ... du stellst gerade entsetzt fest, dass sich nun das ganze Layout geändert hat und deine alten Links + die anderen Elemente deiner Sidebar fehlen?
Da setz ich doch noch einen drauf ... das ganze lässt sich nicht mehr rückgängig machen? Auch nicht, wenn du sämtliche Flüche die du kennst in höchster Lautstärke abarbeitest? Nicht mal vor dem Computer knien und Betteln hilft?

Somit wäre die Unterhaltung für die nächste Stunde sichergestellt. Du hast noch einiges vor dir. Zuerst mal musst du dich damit vertraut machen, wie man denn nun Elemente in die Sidebar reinkriegt und diese formatiert. Außerdem musst du überlegen, welche Links + Elemente da früher drin waren ... wie waren gleich noch mal die Adressen?
Jetzt stell dich nicht so an .... schließlich wolltest du da schon länger mal aufräumen oder etwa nicht?

18 Februar 2007

Die Eier vom Toni

Honi soit qui mal y pense...
*pubertäres gekicher*

17 Februar 2007

Sylvia ist....

Derzeit googelt jeder Blogger seinen Namen.
Meine Ergebnisse für "Sylvia ist":

Sylvia ist die Älteste
Pah....

Denn Sylvia ist anders als ihre Mitschüler. Sie ist überdurchschnittlich intelligent.
Das hat nur nie jemand kapiert :)

Sylvia ist definitiv ein Schatz
*Zustimmend nick*

Sylvia ist ca. 33 cm. Sie trägt eine Echthaarperücke, mittelbraun mit seitlichen Zöpfchen und ist gänzlich aus Ahornholz von Hand hergestellt.
Also... etwas größer als 33cm bin ich schon *Entrüstest guck* und meine Haare sind echt. Über den Dickschädel lässt sich evtl. diskutieren.

Sylvia ist am Packen und reist heute noch ab, um jemanden drunten in Galveston zu heiraten.
Und wer ist der Glückliche den ich in Galveston heimsuchen darf???

Sklavin Sylvia ist für Sie zu jeder Zeit bereit!
Nein, ist sie nicht!!!

Sylvia ist suuuuper! Fand sie aber mit roten Haaren noch besser.
Ich fand die roten Haare auf Dauer langweilig - deshalb sind sie zur Zeit dunkelbraun.

Sylvia ist in ihrem Element. Als ehemalige Leistungsschwimmerin genießt sie das kühle Nass und taucht
Ich hasse Schwimmen, weil es so nass ist.

Sylvia ist jung, unternehmungslustig und ein bisschen
ungezogen
. Nicht ganz, denn Sylvia ist keine Frau, sondern eine (sprechende) Hündin.
*KlöffKlöff* *Beinheb*


14 Februar 2007

Ich möchte ein T kaufen ... bittebitte

Manche Produktnamen können in anderen Sprachen eine etwas andere Bedeutung haben. Prominentes Beispiel ist der Mitsubishi Pajero. :)

Im Werbeprospekt eines Drogeriemarkts habe ich dies entdeckt:


Gruselige Vorstellung: Haare waschen - Glaze drauf - Haare weg.
Ob das wohl auch an den Beinen funktioniert?

Auf der Homepage des Herstellers kann man sich übrigens zu "Find your glaze" und "How to glaze" durchklicken. *hehe*

13 Februar 2007

Schwein gehabt


Hier noch ein Bild vom Silvester-Abend.
Zuerst hatte der "Held" total Schiss vor der Silvester-Glückssau ... um ihr anschließend die Ohren lang zu ziehen.

12 Februar 2007

Gröööööhl ...

Sigmar Gabriel hat gerade bei Beckmann den Satz abgelassen, dass er mit der Bahn gekommen ist, da Bahnfahren pünktlich sei!!!

Ich will ja nicht langweilen, aber letzten Freitag war ich mal wieder mit der Bahn unterwegs ... der Zug kam mit 30 Minuten Verspätung in Münster an und hat es dann geschafft, bis Dortmund aus 30 Minuten satte 55 Minuten Verspätung zu machen. Ich hatte eine Verbindung mit 3x Umsteigen - das war natürlich nicht zu schaffen. Immerhin bin ich noch am selben Tag in Eislingen/Fils aus dem Zug gestiegen.

Ach ja... vor zwei Wochen ... Dienstreise nach Heidelberg. Eigentlich war die Ankunft für 12.30h geplant - tatsächlich war es dann 14.10h.
Den Spruch des Tages hat aber ein in Koblenz zugestiegener Mitreisender gebracht:"Schaffen wir den ICE in Mannheim noch? Ich muss heute pünktlich um 19.00h auf der Zugspitze stehen - deshalb bin ich extra mit der Bahn gefahren"

Und jetzt schalte ich den Fernseher ab ... diesen Ranga Yogeshwar mit seinem pseudowissenschaftlichen Gesülze hält ja kein Mensch aus...

27 Januar 2007

Schnee, Schnee, Schnee.....

Endlich - als ich gestern aus der Arbeit kam bin ich das erste Mal in diesem Winter durch echten Schnee gelaufen.
Obwohl der Schneefall ja schon angekündigt war .... ich war mit Turnschuhen nicht adäquat ausgestattet und hatte meine liebe Mühe zur Bushaltestelle zu rutschen.

Generell schaut es in Münster mit Schnee mau aus - was sich auch in der Formulierung von Mietverträgen niederschlägt. Dort wird man zum "Schnee fegen" verpflichtet. Aus südlicheren Gefilden bin ich da eher an etwas massivere Vokabeln wie "Schnee schaufeln" oder "Schnee schippen" gewöhnt ;)

25 Januar 2007

Waschtag

Es war mal wieder höchste Zeit, Wäsche zu waschen.

Da in meiner Wohnung kein Platz für eine Waschmaschine ist, steht für diesen Zweck unten im Keller eine Gemeinschaftswaschmaschine für dieses und das Nachbarhaus zur Verfügung. Der Hausmeister verkauft am ersten Donnerstag im Monat die Münzen die nötig sind, um das Gerät in Gang zu bringen. Wenn man dann Glück hat ist die Waschmaschine sogar frei und nach ca. 45 Minuten ist die Wäsche "sauber". Hier bewahrheitet sich der Spruch aus der Werbung, dass sauber nicht gleich rein ist. Zahnpastaflecken sind nun wirklich keine sonderlich große Herausforderung für Klementine und Co. - aber nach der Wäsche ist hier vor der Wäsche.
Ich bin inzwischen dazu übergegangen, nur noch mit Vorwäsche zu waschen - das verlängert die Waschzeit immerhin auf eine volle Stunde - das Resultat ist aber immer noch nicht befriedigend.

Der Gedanke, dass der Penner etwas verwahrloste Mitbewohner aus der Wohnung unter mir dieselbe Waschmaschine benutzt (ich gehe mal davon aus, dass er zumindest 1x pro Jahr seine Klamotten wäscht), verursacht Brechreiz und hat mich veranlasst, jeder Waschladung einen Schuss Hygienespüler zuzusetzen.

Wenn irgendwo in der Nähe ein Waschsalon erreichbar wäre würde ich lieber dort waschen gehen.

18 Januar 2007

So schade....

Eigentlich würde ich jetzt in München auf dem Sofa sitzen.
Leider hat mir Kyrill einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht.
Vor der Fahrt zum Flughafen hatte ich mich noch erkundigt, ob der Flug tatsächlich durchgeführt wird - zu diesem Zeitpunkt war alles noch im grünen Bereich. Als ich dann am Flughafen angekommen bin, war der Flug annuliert. Also fliege ich erst morgen abend. Einerseits ist dies recht enttäuschend, weil man sich ja schon auf zu Hause gefreut hat - andererseits bin ich froh, dass ich bei so einem Sauwetter nicht in der Luft unterwegs bin. Ein Flug bei solchen Bedingungen ist sicher schlimmer als Achterbahn fahren - so viel Reisekaugummi um die Übelkeit zu bekämpfen hätte in meinem Mund keinen Platz ;)

Ach ja .... es gibt in Münster wohl keinen einzigen Mülleimer, in dem nicht ein kaputter Regenschirm steckt - gut für die Schirmindustrie :)

11 Januar 2007

Ladenöffnungszeiten

Mit Befriedigung habe ich registriert, dass der Supermarkt gegenüber nun Mo-Sa bis 22h geöffnet hat. Ich habe es manchmal tatsächlich nicht geschafft, bis 20h zum Einkaufen zu kommen.

06 Januar 2007

Aua...



Der Miezekater hat mich letzte Woche kräftig in den Arm gebissen und über eine Woche später schaut das immer noch recht fies aus.
Dabei wollte ich mir nur die Wunden seiner letzten Rauferei anschauen. Wahrscheinlich hat er sich gedacht, dass ich auch etwas "Verzierung" nötig hätte.

04 Januar 2007

Schlachterei

Im Supermarkt

Vor der Fleischtheke wartet eine handvoll Kunden darauf, bedient zu werden.
Die Tür zum Kühlraum geht auf und der gutgelaunte Metzger begibt sich mit dem Spruch "Wer ist mein nächstes Opfer?" hinter die Theke.

01 Januar 2007

Ich schlafe nicht ....



... ich lerne Informatik.
Auf dem Studienpaket der Fernfachhochschule Darmstadt.

20 Dezember 2006

Der Name des Herrn

In einer der Weihnachts-E-Mails die derzeit eintrudeln war heute enthalten, wie es zum Namen unseres Herrn gekommen ist:

Drei Könige folgen einem Stern nach Osten und wandern durch die Wüste. Sie konzentrieren ihren Blick so sehr auf den Himmel, dass der erste König den Stall übersieht. Er marschiert wie blind auf ihn zu, die beiden anderen Könige wollen ihn warnen, aber schon stößt er mit Kinn und Nase voran heftig gegen die Stallwand. Der König hält sich die schmerzende Nase und schreit: "Jesus Christus!!"

Aus dem Stall ist die Stimme der Jungfrau Maria zu vernehmen:"Was für ein hübscher Name für den Jungen. Eigentlich wollten wir ihn Karl-Heinz nennen."

19 Dezember 2006

Hähnchen mit vier Beinen?

Vor dem Supermarkt gegenüber steht Dienstags immer eine Hähnchenbude.

Die Angebotstafel verhieß heute eine biologische Sensation:

"1/2 Hähnchen mit 2 Beinen"

14 Dezember 2006

Totgesagte leben länger

Mein Auto hat mir einen gehörigen Schrecken eingejagt.

Es ist dunkel, es regnet. Man fährt auf der mittleren Spur der Autobahn, als sich ganz langsam das Licht + die Beleuchtung des Armaturenbretts verabschieden. Dann stellt auch noch der Scheibenwischer seine Tätigkeit ein und plötzlich geht gar nichts mehr. Es reicht gerade noch, auf den Standstreifen zu rollen. Sogar der Warnblinker haucht den letzten Rest Leben aus.

Erstdiagnose des Helfers vom ADAC: Lichtmaschine kaputt. *Aua*

Die Diagnose in der Werkstatt identifizierte ein defektes Kabel als Übeltäter. Mit relativ wenig Aufwand schnurrt der Motor nun wieder wie ein Miezekätzchen.

Mein Auto hat langsam aber sicher was von Donalds 313 - nur dass dort ein paar nette Extras eingebaut sind. :)

10 Dezember 2006

Advent

Auch wenn sich bisher noch keine Adventsstimmung bei mir breitgemacht hat .... diese E-Mail hatte was :)


Es ist Sonntag, der erste Advent ...

10.00 Uhr

In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg läßt die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert drei Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10.14 Uhr

Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried B. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des zehnarmigen dänischen Kerzensets zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 elektrischen Fensterdekorationen.

19.03 Uhr

Im 14 Kilometer entfernten Kohlekraftwerk Sottrop-Höklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommeßgeräte im Bereich Stenkelfeld Nord, ist aber zunächst noch arglos.

20.17 Uhr

Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluß einer Kettenschaltung von 96 Halogenfilmleuchten durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens an das Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

20.56 Uhr

Der Discothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt, seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laser-Ensemble "Metropolis", das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40 Meter hohe Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolaus-Projektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem häßlichen Geräusch zerbröckelt.

21.30 Uhr

Im Trubel einer Julklapp-Feier im Kohlekraftwerk Sottrop-Höklage verhallt das Alarm-Signal aus Generatorhalle 5 ungehört.

21.50 Uhr

Der 85jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs "Varta Volkssturm" den Stern von Bethlehem an die tiefhängende Wolkendecke.

22.12 Uhr

Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Bekleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Önkelstieg. Zuvor war eine 747 der "Singapore Airlines" mit dem Ziel Sydney versehentlich auf der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der Bäckerei Brörmeier gelandet.

22.37 Uhr

Die NASA-Raumsonde "Voyager 7" funkt vom Rande der Milchstraße Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel. Die Experten in Houston sind ratlos.

22.50 Uhr

Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks Sottrop-Höklage. Der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23.06 Uhr

In der taghell erleuchteten Siedlung Önkelstieg erwacht die Studentin Bettina U. und freut sich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23.06 Uhr betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23.06 Uhr und 14 Sekunden

In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerkes Sottrop-Höklage wie Donnerhall. Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verstörte Menschen - Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.

06 Dezember 2006

Memo #2

Heute Abend 20.15h ARD einschalten und noch mal "Deutschland - ein Sommermärchen" genießen.

30 November 2006

Doch keine neue Mitbewohnerin :(

Es war fast zu perfekt ... ich hatte schon den Freischalttermin für Alice-DSL.

Das einzige was noch gefehlt hat, war die Bestätigung der Kündigung von T-Online. Letzten Freitag war der letzte Tag, an dem ich die Alice-Bestellung widerrufen konnte und so habe ich mal wieder mit meinen guten Freunden von der T-Online-Hotline telefoniert. Die Dame am anderen Ende der Leitung hatte die frohe Botschaft, dass mein Anschluss zum 7.12.2007 gekündigt ist. Ich habe ihr mit viel Mühe die Information abgerungen, dass das an der Mindestvertragslaufzeit liegt - mehr konnte sie mir aber nicht sagen. Einen anderen Ansprechpartner gab es schon gar nicht. Ich habe mich verabschiedet und einfach noch mal angerufen - diesmal hatte ich mehr Glück und bin inzwischen schlauer. T-Online und DSL haben - wenn man sie separat bestellt eine Kündigungsfrist von 20 Werktagen. Wenn man das ganze allerdings im Paket verkauft bekommt (wie in meinem Fall), dann beträgt die Kündigungsfrist 3 Monate. Der Vertrag verlängert sich bei nicht erfolgter Kündigung stillschweigend um ein weiteres Jahr, selbst wenn man auf die Freischaltung ein halbes Jahr gewartet hat.

Das nenne ich Wegelagerei ... ich hätte nicht gedacht, dass meine Meinung von dem magentafarbenen Telekommunikationsanbieter noch schlechter werden kann - sie schaffen es aber immer wieder, ein wenig abzurutschen.
Ich war letztes Frühjahr viel zu kulant und habe ihnen genug Chancen gegeben, die Freischaltung des DSL-Anschlusses endlich in die Tat umzusetzen.

Wenigstens ging es bei der Kündigung nicht um ein oder zwei Tage. Es hätte mich unendlich geärgert, wenn es daran gelegen hätte, dass ich mal wieder nicht in die Puschen gekommen bin und den Termin verschlafen habe.

Was mich unendlich ärgert ist die Tatsache, dass T-Online es nicht für nötig erachtet, eine Mitteilung zu schicken, dass meine Kündigung zu spät eingegangen ist.

Ich habe schweren Herzens sofort den Alice-Auftrag widerrufen - dann ist mir noch eingefallen, dass ich inzwischen schon die Bestätigung bekommen habe, dass mein Telefonanschluss zum x.12.06 abgemeldet ist. Also schnell noch die T-Com angerufen und nachgefragt, ob diese Kündigung rückgängig gemacht werden kann. Theoretisch ja, aber da Alice die Kündigung veranlasst hat, geht das nicht so einfach - Alice muss die Kündigung auch wieder rückgängig machen. Hoffentlich geht das gut :)

Ich werde wohl irgendwann im Dezember ohne Telefon dastehen und weil das alles inzwischen so kompliziert ist auch nie wieder einen funktionierenden Anschluss + DSL bekommen.
Vielleicht sollte ich einfach auf jegliche Form der Telekommunikation verzichten *seufz*

21 November 2006

Memo

Merke: Es ist nicht gut, übers Wochenende wegzufahren ohne vorher alle Mandarinen aufzuessen.

Wenn man zurückkommt, kann es sein, daß einem nach dem Öffnen der Wohnungstür ein eklig fauliger Geruch entgegenschlägt. Ein Blick in die Küche verrät dann, dass eine der Mandarinen mit dickem blauem Schimmel überzogen ist.

20 November 2006

Abgehärtet

Heute war so ein richtig ungemütlicher Novembertag ... Wind, Regen, 7-8°C ... gefühlte Temperatur um einiges niedriger .... einer der Tage, an denen man sich eine Heizdecke als ständigen Begleiter wünscht.
Nach der Arbeit war ich noch schnell im Supermarkt gegenüber und habe meinen Augen nicht getraut, als einer der Kunden barfuß in den Laden marschiert kam. Bei dem Anblick hat es mich gleich noch viel mehr gefroren. *brrrrrr*

Gebt Abmahnungen keine Chance

Man liest in letzter Zeit so häufig, dass einem Abmahnungen mit horrenden Geldforderungen ins Haus flattern können, weil Urherberrechte im Internet verletzt wurden.
Aus diesem Grund habe ich beschlossen, sämtliche gebloggten Bilder und Videos, die nicht von mir stammen, zu entfernen und durch Links zu ersetzen.

Schade schade, der Blog ist plötzlich etwas farblos geworden ... andererseits habe ich keine Lust, Anwaltskanzleien zu finanzieren, die sich auf das Aufspüren + Abmahnen von Urheberrechtsverletzungen im WWW spezialisiert haben.

13 November 2006

Mac Gyver am Flughafen

Das war ja zu erwarten.

Seit Freitag weiß ich, dass man auch Edding-Stifte und Textmarker im Plastikbeutel transportieren muss - in ihrem Inneren befindet sich Flüssigkeit.

Heute früh habe ich festgestellt, dass ich gestern Abend Wimperntusche unverpackt im Handgepäck transportiert habe - niemand hat's gemerkt.

08 November 2006

Googleidoooo

Es ist mal wieder Zeit für ein paar Suchanfragen ....

Die neuen Handgepäckbestimmungen
führen zu Informationsbedarf. Informationen gibt es z.B. hier

so sah meine letzte telefonrechung aus:
... und Google soll dich dann bemitleiden?

ich kann ikea möbel nicht zusammensetzen
keine Hände, keine Kekse ....

allein umkleidekabine wasser
der Beginn einer spannenden Geschichte - oder schlicht inkontinent? ... erzähl weiter

genikologe
wurde gleich 3x gesucht ... Wenn ich Probleme mit dem Genick hätte, dann würde ich eher zum Orthopäden gehen!

wie kann ich meine wohnung vom chaos befreien
Wenn du Glück hast, kommt Mr. Google persönlich zum Aufräumen vorbei.

adresse wohin gehört klebt brief
Also ... zuerst zukleben, dann Adresse vorne rechts unten drauf schreiben und dann ab zur Post

dirty slipeinlagen
Passiert nicht, wenn sie täglich gewechselt werden

akademikerin sucht partner
Wie soll eine Suchmaschine da weiterhelfen?

stinkendes wasser dusche
Oben oder unten?
Wenn oben: Klempner rufen
Wenn unten: regelmäßiger duschen

cocktails katzenhirn
Genaueres möchte ich da gar nicht wissen

auch wenn sie meinen, nicht dazu verpflichtet zu sein gez
eine von sehr vielen Suchanfragen zum Thema GEZ

05 November 2006

Handgepäckbestimmungen

Ich sehe schon ... in nächster Zeit wird es schwierig werden, Melitta Ziploc-Beutel die einen Liter Inhalt fassen, im Supermarkt zu bekommen.

Die Vorgabe, dass nur mit einem Zipper verschließbare durchsichtige Plastikbeutel für den Transport von Flüssigkeiten etc. verwendet werden dürfen, wirft die Frage auf, wie viel dieser Hersteller dafür gezahlt hat.

Informationen zu den neuen Handgepäckbestimmungen gibt es z.B. hier

04 November 2006

Neue Mitbewohnerin?

Mein DSL-Anschluss bei T-Online hat mir einige graue Haare beschert. (Nachzulesen hier, hier, hier, hier, hier, hier , hier und hier)

Demnächst läuft der 1-Jahres-Vertrag aus - ein Jahr, in dem ich gerade mal sechs Monate einen funktionierenden DSL-Anschluss und sehr viele "nette" Gespräche mit der Hotline hatte.
Die logische Konsequenz ist, diesen Vertrag zur nächstmöglichen Gelegenheit wieder loszuwerden. Ich habe mir die möglichen Alternativen etwas näher angeschaut und bin zu dem Entschluss gekommen, dass Alice demnächst bei mir einziehen darf. 20€ billiger als T-Online, Telefonflatrate rund um die Uhr - nicht erst ab 18h + am Wochenende und man kann den Vertrag monatlich kündigen.
Ich hoffe nur, dass die Freischaltprozedur nicht ganz so chaotisch ist wie bei dem magentafarbenen Anbieter.

02 November 2006

Das Zitat des Tages ....

... stammt von Charles de Gaulle:

"Die 10 Gebote sind deshalb so kurz und verständlich, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigen-Kommission entstanden sind"

Heutzutage würden man dafür nicht zwei Steintafeln sondern ein ganzes Gebirge benötigen.

30 Oktober 2006

Schlimme Geräusche

Ein absolut ekliges rückengänsehautverursachendes Geräusch gibt es, wenn in der S-Bahn die Sitznachbarin eine Nagelfeile auspackt und beginnt, ihre Fingernägel zu feilen.
Zudem finde ich das auch ziemlich unappetitlich.
Kann man so etwas nicht zu Hause erledigen?

26 Oktober 2006

Bis dass der TÜV uns scheidet ...

Mein Auto hat heute einen TÜV-Termin ... ich hoffe mal, dass alles gut geht. Für ein 15 Jahre altes Auto ist es schließlich nicht selbstverständlich, reibungslos durch den TÜV zu kommen ... andererseits steht es ja noch da wie eine Eins ...
*hoffnungsvollguck*
Es wäre schon eine mittlere Katastrophe, wenn ich mein Auto "einschläfern" lassen müsste.

Nachtrag: Es war ein neuer Auspuff nötig, sonst war alles ok und ich darf mein Auto noch 2 weitere Jahre behalten. *puuuh*
Hoffentlich geht es nicht so wie beim letzten TÜV-Termin. 5 Tage später ist eine schlafende BMW-Fahrerin an einer roten Ampel ungebremst hinten draufgekracht und es ging haarscharf am Totalschaden vorbei.

25 Oktober 2006

Zeitverschiebung

Fernsehen ist nicht gleich Fernsehen ....

Es kommt ab und an vor, dass ich in Gräfelfing anrufe und im Hintergrund läuft dieselbe Sendung im Fernsehen. Münster ist - was das Fernsehen betrifft - der Zeit etwas voraus. So ist das ZDF über den Kabelanschluss in Gräfelfing 3-4 Sekunden hintendran und jeder Satz wird penetrant wie von einem Papagei wiederholt. Bei SAT1 macht die Zeitverschiebung sogar bis zu 15 Sekunden aus.
Aufgefallen ist es mir das erste Mal, als wir "zusammen" Fußball geschaut haben und ich immer schon eher informiert war ob ein Tor gefallen ist oder der Angriff ins Leere lief.

24 Oktober 2006

Wir entschuldigen uns für die entstandene Verspätung

Bahnfahren soll doch so herrlich entspannt sein...
Wenn man allerdings unterwegs mehrmals umsteigen muss ist eine entspannte Bahnfahrt nicht möglich, man sitzt die ganze Zeit wie auf glühenden Kohlen.

Ich habe letztes Wochenende bei meinen Eltern verbracht und bin am Freitag nach der Arbeit hier in Münster in den Zug gestiegen. Der erste Eindruck: die alten Inter-Regio-Wägen (die ohne jeglichen Komfort und inzwischen auch ziemlich klapprig sind) werden nun als Intercity-Wägen eingesetzt - natürlich mit dem entsprechenden Zuschlag... Es sei hier am Rande erwähnt, dass das Bord-Bistro wegen eines Stromproblems außer Betrieb war.

Das Unheil nahm schon fünf Minuten nach der Abfahrt seinen Lauf. Der Zug musste anhalten und fuhr dann im Schneckentempo weiter. Kurz vor Dortmund (dort hätte ich in einen ICE umsteigen müssen) dann die Durchsage, dass der ICE nicht warten wird - wir sollen bis Köln in dem Intercity sitzen bleiben, man kümmert sich darum, dass wir dort Anschluss erhalten. In Köln dann die Überraschung: der in Dortmund verpasste ICE hat in Köln auf uns gewartet. Also schnell umgestiegen - der reservierte Sitzplatz war natürlich inzwischen belegt. Ich habe mich dann eben woanders hingesetzt und hatte Glück, dass niemand den Platz beansprucht hat. Eigentlich wäre ja nun vermeintlich alles wieder im Lot gewesen.
Kurz nach Bonn 2x Halt auf offener Strecke ... "Verehrte Fahrgäste, die Weiterfahrt verzögert sich wegen eines Computerabsturzes im Triebfahrzeug um wenige Minuten". Alles in allem hatten wir letztendlich eine satte halbe Stunde Verspätung. In Stuttgart hätte ich eigentlich nach einem Aufenthalt von über 20 Minuten in die Regionalbahn Richtung Ulm umsteigen müssen und wäre planmäßig um 23.17h in Eislingen/Fils von meinen Eltern am Bahnhof abgeholt worden. Es war aber nach Mannheim schon abzusehen, dass die Regionalbahn nicht warten wird - ich habe meinen Eltern dann mitgeteilt, dass ich die Regionalbahn eine Stunde später nehmen muss. Mein Vater wollte nicht, dass ich um diese Uhrzeit beinahe eine Stunde in Stuttgart auf dem Bahnhof rumsitze und hat beschlossen, mich in Stuttgart abzuholen - was von meinen Eltern aus ca. 50km entfernt ist. Diesen Teil der Strecke habe ich der Bahn also geschenkt.
Wenn ich von Eislingen aus auch noch mit dem Bus in mein Heimatkaff hätte fahren müssen - dann wäre wohl irgendwo unterwegs eine Übernachtung fällig gewesen.

Bei der Rückfahrt am Sonntag betrug die Verspätung "nur" 17 Minuten. Da der Nachtbus in Münster aber alle 15 Minuten fährt war dies nicht weiter tragisch. Entspannt Bahnfahren kann man also nur, wenn man entweder unterwegs nicht umsteigen muss, früh am morgen losfährt (um am selben Tag noch anzukommen) oder am Ende nicht in einen Bummelzug umsteigen muss.

Der Satz "Wir entschuldigen uns für die entstandene Verspätung" gehört wohl mittlerweile zum Standardrepertoire des Schaffners Zugbegleiters - direkt nach der Ansage der nächsten Haltestelle.
Dabei kann man sich doch (wie vom Zwiebelfisch erklärt) gar nicht selbst entschuldigen.

22 Oktober 2006

Schon dreist....


Zusätzlich zu den sonst üblichen Phishing-Mails (Volksbank oder Postbank) ist diese angebliche Rechnung der T-Com in meinem Spam-Ordner gelandet.
Eigentlich würde es mich ja schon interessieren, was passiert, wenn man die exe-Datei des Anhangs öffnet ;)

18 Oktober 2006

Geldscheine = Altpapier?

Anke hat letzten Freitag über das Einkaufen ohne Portemonnaie gebloggt. Mir ist letzte Woche was Ähnliches passiert.

Ich wollte mit dem Rad zum Einkaufen fahren und hatte beschlossen, auf dem Weg zum Supermarkt das Altpapier in den entsprechenden Container zu entsorgen.
Ich habe also zwei dieser beigefarbenen Öko-Taschen mit Altpapier vollgestopft, um diese dann nach dem Entleeren zum Transport der Einkäufe zu benutzen und los ging's. .... zum Altpapiercontainer .... Papier in den Container .... die leeren Taschen in den Fahrradkorb ..... weiter in Richtung Supermarkt. Plötzlich der Gedanke: "Wo ist mein Portemonnaie????" Die Jackentaschen waren genauso leer wie die Taschen im Fahrradkorb. War ich denn tatsächlich so blöd, mein Portemonnaie in eine der Taschen mit dem Altpapier zu stecken??? Der nächste Gedanke: "Der Container war fast leer - so lange Arme um an mein Altpapier zu kommen habe ich nicht!!!!" Vor meinem geistigen Auge sah ich mich in den Container klettern, um den Bodensatz an Papier zu durchwühlen *stöhn*
Also umdrehen und wieder zurückradeln. Unterwegs habe ich beschlossen, doch erst noch mal zu Hause nachzuschauen - et voilà, das Portemonnaie lag tatsächlich auf dem Tisch und die Kletterpartie in den Container blieb mir zum Glück erspart.

Ich muss noch anmerken, dass mein Portemonnaie auch als kleine Handtasche bezeichnet werden könnte und außer Geld mein "halbes Leben" vom Führerschein über den Personalausweis bis hin zu sämtlichen Karten etcetc enthält.

16 Oktober 2006

Kampfkater

Unser dummer Miezekater konnte sich mal wieder nicht beherrschen.

Die Bilanz der letzten Rauferei:

- ein durchgebissenes linkes Ohr mit Abszess
- ein Abszess über dem linken Auge von ca. 4 cm Durchmesser
- Hängelid links, das den Piratenlook komplettiert
- Kratzspuren am ganzen Körper
- 102€ Tierarztrechnung

Zusätzlich Hausarrest mit Halskragen (den scheint er diesen Sommer als unverzichtbares Accessoire entdeckt zu haben)

*seufz*

10 Oktober 2006

Blogger Beta

An die Blogger.com-Blogger:
hat von euch schon jemand seinen Blog auf Blogger Beta konvertiert?

Tagesguck

Im Fernseher läuft gerade Tagesschau ... na das sind ja Nachrichten ...

- Bahnfahren wird ab 1.1.07 teurer.
- Google kauft YouTube.
- Gazprom wird Hauptsponsor von Schalke04.

08 Oktober 2006

5 Dinge Stöckchen

5 Dinge, die du willst, aber nicht hast:
- wieder mit meiner "Familie" zusammen wohnen
- den Lotto-Jackpot knacken
- eine Jahreskarte der Lufthansa für die Strecke München-Münster
- ein neues Notebook mit allem Pi Pa Po
- wohnen in einem Haus an einem See in Kanada

5 Dinge, die du nicht willst, aber hast:
- Migräne
- einen Arbeitsort + Zweitwohnsitz am Ende der Welt
- einen asozialen Mitbewohner in der Wohnung unter mir
- ein kaputtes linkes Knie
- eine Mikrowelle

5 Dinge, die du nicht willst und nicht hast:
- einen Pelzmantel
- schlimme Krankheiten
- CDs + Fan-Artikel von Xavier Naidoo
- einen Hund
- einen MAC

5 Dinge, die du schon immer wissen wolltest:
- Warum immer ich? :)
- Wie schaut das Nirwana aus, in dem E-Mails etc manchmal landen?
- Wieso ist ein Wochenende immer viel zu kurz?
- Was passiert mit meinen Steuergeldern?
- Wie werde ich Wiesn-Wirt?

gesehen und geklaut bei Sternwicht

07 Oktober 2006

Alles neu

So ... ich habe den halben Tag damit verbracht, meinen Computer neu aufzusetzen. Nach fünf Jahren war es allerhöchste Zeit und ich habe das schon seit einigen Monaten vor mir hergeschoben.

Was mich mal wieder unendlich genervt hat, war, bei den Windows- und Office-Updates die Ankündigung lesen zu müssen, dass XXX nun "gedownloadet" wird. Welcher Übersetzer hat denn diese Wortkreation verbrochen *seufz*

Bei Windows-Installationen ist es außerdem sehr nervig, dass ständig ein Neustart verlangt wird.

Zumindest ist jetzt alles neu und schön aufgeräumt :)

Wenn morgen das Wetter ähnlich schlecht wird wie heute werde ich auf den restlichen Plattenplatz noch Linux installieren - das geht sicher schneller.

Ps: Die Rechtschreibkorrektur von Microsoft Office2000 kennt das Wort Linux übrigens nicht *totlach*

04 Oktober 2006

Nummern-Chaos

Ich habe die blöde Angewohnheit, Telefonnummern ohne den Namen der dazugehörenden Person zu notieren. Ich habe hier mal wieder einen Stapel "herrenloser" Telefonnummern und keinen Schimmer wann und warum ich diese auf einen Zettel gekritzelt habe.

Ich könnte sie ja der Reihe nach anrufen, hören wer sich meldet und sofort wieder auflegen ;)

28 September 2006

Edi wird 65 ...

... und Jürgen Trittin schickt ein Fax mit folgendem Text:

"Wenn Sie von München nach Berlin... in 65 Jahren, dann starten Sie im Grunde genommen, starten Sie Ihre Bundeskarriere, 65 Jahre, schauen Sie sich mal die großen Präsidenten an in London oder sonst wo, Charles de Gaulle in Frankreich oder in äh Rom, dann werden Sie feststellen, dass 65 Jahre Sie jederzeit locker in München brauchen um das Kanzleramt zu finden. Wenn Sie vom Wirtschaftsministerium, äh der Staatkanzlei einsteigen, - das bedeutet natürlich dass im Grunde genommen das Kanzleramt näher an Bayern heranwächst, weil das ja klar ist, weil alle Linien in Bayern zusammenlaufen. Lieber Herr Stoiber: Herzlichen Glückwunsch zum 65.Geburtstag."

:)

26 September 2006

Einkaufs-Outfit

Wenn mein Freund/Lebenspartner/Ehegatte auf die Idee kommen würde, bekleidet mit einem aus "Ballong"seide gefertigten Trainingsanzug und Adiletten (Ottmar Zittlau lässt grüßen) das Haus zu verlassen um einkaufen zu gehen, würde ich ihm Hausarrest erteilen!!!

(Beobachtet zuletzt am Samstag im Supermarkt schräg gegenüber)

Urlaubsgedanken #3

Ich bin regelmäßig bei jedem Einkauf drauf reingefallen, dass in Kanada die Preise ohne "Mehrwertsteuer" ausgezeichnet werden.

Man denkt sich "Ah, so teuer ist das ja gar nicht", geht zur Kasse, hat schon in etwa das Geld zurechtgezählt, um dann bei Nennung des Gesamtbetrags festzustellen, dass man mal wieder die Rechnung ohne die Steuer gemacht hat und hektisch nochmal im Geldbeutel kramen muss.

22 September 2006

Urlaubsgedanken #2

Schade, dass ich Ulrich Wickerts letzte "Tagesthemen" verpasst habe.

Ich hatte als Reiselektüre Der Schwarm eingepackt ohne vorher zu wissen, worum es in dem Buch genau geht.
Als wir auf der Inside-Passage von Prince Rupert nach Port Hardy unterwegs waren, habe ich von der Reling aus Ausschau nach Walen gehalten, die die Fähre angreifen könnten. ;)

Heftig wie die kanadische Forstwirtschaft in British Columbia mit dem Wald umgeht. Dort wo die Geräte für den Kahlschlag gewütet haben schaut es aus wie nach einem Bombenangriff. Bei uns würden sicher sofort die Grünen auf der Matte stehen. Auf Vancouver Island sind die Kahlschlagschneisen entlang der Strasse gnädig von einer Kulisse "verschonter" Bäume verdeckt. Ein sehr deprimierender Anblick - aber irgendwo muss der Pressspan für die ganzen Billy-Regale letztendlich herkommen.
Fährt man durch ein Gebiet in dem es keine Kahlschläge gibt, dann sind dank der explosionsartigen Vermehrung des Borkenkäfers große Baumbestände flächendeckend braun und tot.

Heute ein Bauer, morgen ein König

Arrakon ist endlich wieder online *freu*.
Danke für die neue Runde!!!

Es war einfach ein gutes Gefühl, beim Mittagessen in der Kantine verkünden zu können: "Ich habe heute ein Weingut gebaut"
Oder: "Ich habe Holz abzugeben - hat jemand Erz für mich?"
Oder: "Lasst uns den XXX plattmachen - wer greift ihn zuerst an?"

21 September 2006

Problem-Bär? Schad-Bär?


Ein paar Bilder muss ich sofort loswerden ... wir haben tatsächlich einen Bären gesehen. Er schlenderte ganz gemütlich an der Strasse entlang und hat Beeren gemampft.

Wenn ich mir die Bilder so ansehe ... man sollte immer einen Rasenmäher in der Tasche haben - dann hätte man das lange Gras etwas kürzen können und die Sicht wäre viiiel besser gewesen :)

Urlaubsbilder

Anke hat nach meinen Urlaubsbildern gefragt. *heul*

Ich war gestern meine Bilder abholen und bin soooo enttäuscht.
Ich habe insgesamt sechs Filme abgegeben. Bei den Bildern von fünf Filmen sind die Farben total verwaschen braun. Der Himmel ist nicht blau sondern so komisch wolkig-grau - es schaut aus, als ob die ganze Zeit schlechtes Wetter war. Auf dem ersten Film waren noch Bilder des Schneechaos in München drauf - der Schnee ist BRAUN!
Dafür ist auf einem Film alles total türkisgrün. Wir waren in Kanada auf einem Gletscher - das schaut aus, als wären wir da im Mondlicht rumspaziert. Ist ja ein recht netter Effekt, ich hätte das ganze aber lieber mehr so wie es in Natura war.

Mein erster Gedanke bei 5x braun war, dass da wohl am Fotoapparat was kaputt sein könnte. Aber die grünen Bilder sprechen etwas dagegen.
Es waren außerdem unterschiedliche Filme (2x Kodak, 3x Fuji) aus verschiedensten Läden ... daran kann es auch nicht liegen.

Das Schlimme ist, dass auf den mitgelieferten Photo-CDs die Farben genauso hässlich sind. Theoretisch lässt sich das ja nachbearbeiten - das kann's aber wohl nicht sein, darauf habe ich keinen Bock.
Ich werde mal versuchen, ob ich das am Samstag reklamieren kann. Die grünen Bilder finde ich absolut inakzeptabel.

An die Photofreaks unter euch: wie passiert denn so was? Sind da die Negative schon versaut oder habe ich die Chance, dass neue Abzüge ganz ok ausschauen?

20 September 2006

Urlaubsgedanken #1

Bin wieder aus Kanada zurück und habe auch dieses Mal das Gefühl, dass ich dort in den Rockies einen Teil von mir gelassen habe, den ich irgendwann wieder abholen muss.
Ich bin leider nicht dazu gekommen, das Plätzchen aufzusuchen, das ich mir vor 10 Jahren als Grundstück zum Auswandern ausgesucht habe :)

Einige Dinge sind schon etwas wunderlich.

Wenn man nicht aufpasst, ist das (natürlich stille) Mineralwasser das man im Supermarkt kaufen will demineralisiert. Zum Ausgleich pfeift man sich die Mineralien dafür in Tablettenform rein.
Das ganze hat die Konsequenz, dass einem das Mineralwasser hier total salzig vorkommt.

Im Supermarkt liegen Medikamente im Regal, die bei uns verschreibungspflichtig sind (ist ja bekannt). Dagegen müssen Ricola-Bonbons (die werden tatsächlich aus der Schweiz importiert) ebenso in der Pharma-Abteilung ins Regal, weil sie als Heilmittel gelten. *tocktocktock*

30 August 2006

Howdy

Sodele ... ich melde mich für zwei Wochen ab ... ich muss Elche und Bären beobachten gehen :)

29 August 2006

Blogger-Stöckchen

Die Steffi hat mich mit einem Stöckchen beworfen. Dann werde ich mir mal ein paar Antworten aus den Fingern saugen.

Warum bloggst Du?
Nachdem ich alleine von München nach Münster gezogen bin habe ich das Bloggen als so eine Art Tagebuchschreiben begonnen - um die trüben Gedanken zu vertreiben.

Seit wann bloggst Du?

Seit Dezember 2005

Warum lesen Deine Leser Deinen Blog?
Weil ich so toll bin, weshalb denn sonst!
Nö, jetzt mal im Ernst - keine Ahnung.
Der Spätzlefresser meint, dass man mehr von seinen Freunden mitkriegt, als wenn man Kontakt per E-Mail hat.

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
"urlaubsfotos malle 2005"
Und da ist schon wieder eines dieser Worte, deren Klang bei mir Ohrenkrebs auslöst.
Wie die Person wohl geschaut hat, als sie hier gelandet ist.

Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Manche Einträge von denen ich dachte, dass viele Kommentare dazu eintrudeln müßten, wurden überhaupt nicht kommentiert. Das Gegenteil kommt natürlich auch vor ...

Dein aktueller Lieblings-Blog?
Ich lese alle Blogs aus meiner Blogroll gerne.

Welchen Blog hast Du zuletzt gelesen?
Zuletzt war ich bei Daniel

Deine Lieblingsband?
Auch wenn es peinlich ist ... ich finde a-ha klasse...

Deine Lieblingsfarbe?
Petrolgrün

An welche Blogs wirfst Du das Stöckchen weiter und warum?
Das Stöckchen war wohl schon so ziemlich auf jedem Blog zu finden, den ich kenne. Ich erinnere mich aber daran, dass ich es bei Andi noch nicht entdeckt habe.
Ansonsten darf es jeder mitnehmen, der es beantworten möchte.

28 August 2006

Lebst du schon?

Im Briefkasten lag heute der neue IKEA-Katalog. *freu*

Meine Wohnung in Münster könnte ich (bis auf die Gardinen und den Teppich) als IKEA-Musterwohnung zur Verfügung stellen. Von den Klappstühlen, die 15-20 Jahre alt sein dürften, bis zum Computertisch Mikael finden sich hier Einrichtungsgegenstände verschiedenster IKEA-Epochen.

An IKEA liebe ich vor allem die unterste Etage, wo man den ganzen Krimskrams wie Bettwäsche, Küchenutensilien, Sofakissen, Lampen, Pflanzen *etcetcetc* findet. Ich schaffe es nie, dort rauszukommen ohne irgendwas zu kaufen.

Wenn ich nach dem Motto Idioten Kaufen Einfach Alles Möbel einkaufen will, dann weiß ich normalerweise schon genau welche Stücke, und wo ich diese ungefähr finde. Kaum hat man die Treppe zum Showroom erklommen, verfallen die Mitkunden vor einem in einen entspannten Schlenderschritt und blockieren hartnäckig den Weg.

Nervig finde ich auch Leute, die ihren Familienausflug zu IKEA machen und ihren Sack voll Kinder durch das gesamte Möbelhaus zerren. Die lieben Kleinen sind spätestens in der Kassenschlange so übermüdet und überfordert, dass sie nur noch quengeln können.

Wieder daheim angekommen macht es unendlich viel Spaß, die Aufbauanleitungen zu enträtseln und die Möbel zusammenzupuzzeln. Billy kann ich inzwischen mit verbundenen Augen in Rekordzeit zusammensetzen. ;)

So .... jetzt werde ich mich in die Lektüre des neuen Katalogs vertiefen :)

24 August 2006

Lesestöckchen

Hab mir bei Steffi ein Stöckchen geklaut.

1. Das dickste Buch, das du je gelesen hast?

Ich weiss nicht so genau: Der Herr der Ringe oder Vom Winde verweht waren jedenfalls beide ziemlich dick.

2. Welches Buch hat dich am meisten Zeit gekostet, um es zu lesen?
Der Zauberberg von Thomas Mann. Es war einfach arschlangweilig, zig Seiten mit der Beschreibung des Auswurfs des Protagonisten zu verbringen.

3. Welches Buch würdest du wieder einmal lesen?
Der Doktor und das liebe Vieh von James Herriot. Die Beschreibung des Tierarztalltags gepaart mit dem unnachahmlich trockenen Humor ist einfach zu köstlich.

4. Wieviele Bücher warten bei dir darauf, noch gelesen zu werden?
Schätzungsweise 20 bis 30.

5. Was liest du, wenn du mal keinen Bock auf ein Buch hast?
Ich lese gern Magazine wie Zeit Wissen oder online die Wissenschaftsseiten von Spiegel, Sueddeutsche oder Zeit.

23 August 2006

Prince Charming

Als Frau saugt man Komplimente auf wie ein Schwamm.

Ein sehr originelles Kompliment habe ich letztes Wochenende von jemandem bekommen, der neben mir saß. Den Satz "Ich habe Sylvis Mimik nicht gesehen, sie ist so haarig" werde ich so schnell nicht vergessen. *totlach*
Jeglicher Versuch hier die Kurve noch zu kriegen war von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Vielleicht sollte ich mir einfach einen neuen Rasierer zulegen....

17 August 2006

Gra(e)ss(lich)

Wenn ich schon dabei bin über Dinge zu schreiben, die mir auf den Sack gehen....

Günter Grass gehört seit meiner Schulzeit auf jeden Fall dazu. Die von ihm verfassten Bücher mit denen wir im Deutschunterricht gepeinigt wurden fand ich allesamt abstoßend bis ekelerregend. Ich habe jedenfalls nach der Schulzeit nie wieder freiwillig ein Grass-Buch angefasst.
Und nun auch noch das doch etwas lächerliche "Outing" *uuuuh* - der Gute hatte wohl mal wieder etwas Publicity nötig ...

Sprachverstümmelung

Mir gehen Leute mächtig auf den Sack, die zum Bleistift ständig von ihrem Schlepptop reden und sich im Flieger nach Malle oder in die DomRep einen O-Saft oder A-Saft bestellen und sich dabei ganz supi vorkommen.

14 August 2006

Zeigt's mir # 4

So ... diese Woche soll es der erste selbsterstandene Tonträger sein

(Zeigt's mir).

Bild zu Falco III

Meine erste selbstgekaufte Schallplatte ist "Falco 3" mit Rock Me Amadeus, Jeanny, Vienna calling etc. Die Platte selbst ist nicht wie sonst üblich schwarz sondern rot.
Heute gammelt sie in einem Stapel mit anderen Platten vor sich hin, da ich keinen Schallplattenspieler mehr besitze.

08 August 2006

Generation Golf

Bild von Generatin Golf zwei

Dieses Buch habe ich letzten Freitag für €2.50 aus einem Wühltisch mit Mängelexemplaren gezogen. Ich hatte mich sooo aufs Lesen gefreut, da ich den ersten Teil als sehr amüsant in Erinnerung habe.
Leider war das Buch eine einzige Enttäuschung und absolut belanglos. So fürchterlich negativ und deprimierend waren die letzten 15 Jahre nun auch wieder nicht. Nach der Lektüre bin ich am überlegen, ob ich eventuell eine Psychotherapie nötig hätte - wo doch alles so frustrierend ist.
Außerdem hat das Beschriebene nun wirklich nichts speziell mit der Generation Golf zu tun ... das passt auch für jemanden der vor bzw. nach uns geboren wurde. *Gäääähn* Zum Glück ist das Buch nicht sonderlich dick und relativ groß gedruckt ... so war es wenigstens schnell gelesen.

03 August 2006

50 Jahre BRAVO

Die BRAVO wird 50 - ich wusste gar nicht, dass es diese Zeitschrift schon sooo lange gibt.
Man hat sie heimlich vom Taschengeld gekauft und sein Zimmer mit den Postern (die ich natürlich alle von meiner besten Freundin geschenkt bekommen habe, wenn meine Mutter nachgefragt hat, wo das Zeug herkommt :) ) oder einem mühsam zusammengefummelten Starschnitt "verschönert". Boris Becker in Lebensgröße *würgs*
Superspannend war die Rubrik "Liebe Sex und Zärtlichkeit", die sicher einigen verklemmten Eltern das Aufklärungsgespräch erspart hat ;) Außerdem gab es noch "Frag Manfred, wenn's um Haare geht". Man war einfach informiert!

Hier kann man die Titelbilder der letzten 50 Jahre anschauen.


Titelbild vom 17.5.1972

Dies ist das Titelbild der Woche in der ich geboren bin.
Wie peinlich!!! Roy Black ... der ist seit ca. 15 Jahren tot. Wieso komme ich mir plötzlich so alt vor??? :)
Und anschließend Einblicke in den Palast des Kaisers. Ein Traum.
Wer damals wohl die 20 beliebtesten TV-Stars waren? Ich tippe mal, dass Hans-Joachim Kulenkampff und Dieter Thomas Heck ganz vorne in der Liste rangieren.

02 August 2006

Ich hasse Staubsaugen

Die schlimmste Arbeit im Haushalt ist Staubsaugen.
Staubsauger sind heimtückische und gemeingefährliche Geräte. Das fängt schon damit an, dass das Gerät und der Schlauch + Rohr in zwei verschiedenen Schränken gelagert sind. Bis man den Schlauch von dem Halter im Schrank gezerrt und das widerspenstige Teil dann soweit gebändigt hat, dass es mit einem satten *klick* an der entsprechenden Stelle im Staubsauger einrastet, meint man, mit einer gefährlichen Schlange zu kämpfen.
Dann das Kabel rausziehen ... der Staubsauger gibt die aufgerollten Innereien nur widerstrebend her. Wenn das Teil endlich zusammengebaut und der Stecker in der Steckdose steckt, kommt der nächste Schritt: der Saugakt. Das Geräusch das ein arbeitender Staubsauger von sich gibt, ist einfach widerlich. Es wäre zu überlegen, diese Tätigkeit mit Lärmschutzausrüstung durchzuführen.
Unendlich nervig ist, dass ein Staubsauger kein vernünftiges Fahrwerk besitzt. Wenn man das Ding hinter sich herzieht, steuert es todsicher immer die Türrahmen oder sonstige Ecken und Kanten an, um sich dort hoffnungslos zu verkeilen. Da hilft auch kein gutes Zureden - man muss ihn von Hand aus seiner misslichen Lage befreien.
Kaum hat man überall den Rüssel hingehalten und stellt (während man denkt *endlich fertig*) das Gerät ab, entdeckt man garantiert immer noch Stellen, an denen Haare oder Krümel rumliegen. So viele Haare wie ich in der Woche verliere ... den Inhalt eines gefüllten Staubbeutels könnte ich locker für die Herstellung einer Echthaarperücke verkaufen.
Nach getaner Arbeit will der Staubsauger wieder auseinandergebaut werden - was genau so viele Tücken birgt wie der Aufbau. Das Kabel, welches man vorher so mühsam rausgezogen hat, verschwindet so rasant im Inneren, dass man den Eindruck bekommt, es ist wohl ganz froh wieder im geschützten Dunkel verschwinden zu können. Außerdem haut einem der Stecker vor seinem Verschwinden unter Garantie noch kurz mit Karacho auf die Zehen, was ein von Flüchen begleitetes Hüpfen nach sich zieht.
Die meisten Verletzungen zieht man sich im Haushalt zu ... wohl wahr. Eigentlich müsste auf dem Staubsauger ein Warnhinweis stehen: "Gebrauch nur mit Lärmschutz und Sicherheitsschuhen".

Einer meiner Träume ist der Besitz eines Saugroboters, der dann während meiner Abwesenheit die Bude auf Vordermann bringen darf.

31 Juli 2006

Mein liebster Ort


Daniel, hier einer meiner liebsten Orte - ein türkisgrüner Badesee mitten in den Schweizer Bergen.
Die Auswahl war mal wieder schwer - es gibt so viele schöne Orte :)

27 Juli 2006

HUI BUH - Schallplatten

Zur Zeit läuft HUI BUH im Kino. Das weckt jede Menge Kindheitserinnerungen und man fühlt sich plötzlich richtig alt.

Ich war vier oder fünf als ich mich mit Holger (dem Nachbarjungen) anfreundete. Holger ist zwei Jahre älter als ich, ein Einzelkind und hatte von seinen Eltern alles bekommen was die Augen aufreißt. Ich war jeden Tag wenn er von der Schule heimkam zum Spielen bei ihm. Sehr gut ist mir noch in Erinnerung, dass er einen Schallplattenspieler besaß, mit dem wir uns unter anderem Schallplatten wie "HUI BUH - Das Schlossgespenst" angehört haben. Ich sehe deutlich das "Europa"-Logo das auf den Platten klebte vor mir. Ein absolutes Highlight war, wenn er den Plattenspieler von 33 1/3 auf 45 Umdrehungen stellte und dann alle mit Schlumpf-Stimmen geredet haben. Dann lagen wir vor Lachen auf dem Boden und seine Mutter kam immer besorgt nachschauen, was denn los ist.

Neidisch war ich, dass er jeden Abend vor dem Essen einen Löffel Multi-Sanostol bekam, weil es bei mir zu Hause so was nicht gab.

Außerdem haben wir immer jede Menge Unsinn gemacht. Eines Tages sitzen wir bei ihm auf dem Balkon und seine Mutter hat Butterbrote für uns gebracht. Als sie wieder weg war, haben wir daraus kleine Kügelchen geformt und diese an die Decke vom Balkon katapultiert. Selbst wenn seine Eltern das entdeckt hätten - er hätte sicher nicht viel Ärger bekommen :)
Vor zwei Jahren habe ich - als ich meine Eltern besucht habe - bemerkt, dass der Balkon der Nachbarn renoviert wurde (neues Geländer, frisch gestrichen). Ob da wohl noch die 25 Jahre alten Butterbrotkugeln an der Decke geklebt sind??? *ggg*

Jaja, der Holger ... ist heute verheiratet, hat zwei Kinder und ist einer der größten Spießer, die in meinem Heimatkaff rumlaufen. Als wir an meinem 30. Geburtstag ein paar Knaller gezündet haben ist er sofort im Garten gestanden und hat gebrüllt, wir sollen mit dem Scheiß aufhören. Es hätte mich nicht gewundert, wenn er die Polizei bestellt hätte.

26 Juli 2006

Chaos-Queen

Manchmal wünsche ich mir schon, etwas besser organisiert zu sein.

Auf meinem Schreibtisch türmen sich chronisch mehrere Stapel Papier (derzeit vier Stück). Immerhin habe ich es noch soweit im Griff, dass ich meist weiß, in welchem Stapel ich nach irgendwas suchen muss. Wenn ich mir dann mal vornehme die Stapel aufzuräumen, bin ich einen halben Tag beschäftigt. Der Schreibtisch ist zwar hinterher so gut wie leer, ich muss aber ständig zum Schrank rennen, weil ich aus irgendwelchen Ordnern Unterlagen benötige. Es dauert dann höchstens zwei Tage und der Ausgangszustand ist wieder hergestellt. Im großen und ganzen beherrsche ich diese Schreibtisch-Unordnung einigermaßen und sie ist eigentlich nicht weiter tragisch "it's my mess and I love it " :)

Richtig schlimm finde ich, dass ich dieses System auch auf dem Computer verwende - es hier aber nicht wirklich im Griff habe. Mein "virtueller" Arbeitsplatz besteht aus meinem Arbeitsplatzrechner mit 2 Festplattenpartitionen + 4 Servern mit unterschiedlichem Plattenspeicher. Ich verliere ab und zu einfach den Überblick, was ich wo hingespeichert habe, was wo doppelt/dreifach etc gespeichert ist und was nun von den mehrfach gespeicherten Dingen die aktuellste Version ist. Der Befehl "find / -name Datei* " ist mein bester Freund, ohne ihn wäre ich absolut aufgeschmissen und hoffnungslos im Daten-Urwald versumpft :)

Heute war mal wieder so ein Tag, an dem ich für dieses Ich-bin-unfähig-Ordnung-zu-halten-Chaos bitter bezahlt habe. Ich habe ein Programm gesucht, das ich im März geschrieben habe und das mich einiges an Nerven gekostet hat bis es das tat was ich von ihm wollte - und es ist nirgendwo mehr auffindbar. Das habe ich wohl bei einer "Aufräumaktion" irgendwann mal gelöscht, weil ich der Meinung war, dass davon todsicher irgendwo noch eine Kopie existiert. *Grummel* Der ganze Nachmittag ging nun dafür drauf, das neu zu erstellen und ich bin nicht mal ganz fertig geworden. Natürlich war das alte Programm viel schöner, eleganter etc als diese schnell hingeschmierte Version.

In solchen Momenten beneide ich Leute, die immer alles perfekt organisiert und geordnet haben. Der Schreibtisch ist schön aufgeräumt, übersichtlich und so gut wie leer. Wenn diese Personen eine Datei suchen hangeln sie sich mit traumwandlerischer Sicherheit direkt den Pfad zum Zielort entlang. Wieso kann ich so was nicht???

25 Juli 2006

Hitze-Genörgel

Kaum haben wir endlich mal wieder einen richtigen Sommer ist es auch schon wieder nicht recht. Ich kann das Gejammer und Gewinsel nicht mehr hören. Den Mai über war es immer viiiel zu kalt und zu regnerisch. Jetzt ist es viiiiel zu heiß. Es gibt Leute in den Nachbarbüros, die haben sich ernsthaft schon beim Betriebsarzt wegen Hitzefrei erkundigt. Und weil es kein Hitzefrei gibt, gab es eine kleine Meuterei auf dem Gang. Jetzt rennen sie alle zehn Minuten für eine halbe Stunde in den Serverraum, der auf 18 oder 19°C gekühlt ist *brrrr*. "Abschwitzpause" nennen sie das dann. *Memmen*

Ok, ich gebe zu, es ist warm hier - wir sitzen direkt unter dem Dach und die Sonne scheint von ca. 10h bis 15h herein und es hat nachmittags dann über 30°C. Ich finde es aber auf jeden Fall angenehmer, als mit eisigkalten Fingern eingemummelt in einen dicken Pulli am Schreibtisch zu sitzen. Diese Meinung traue ich mich kaum noch zu äußern - ich stehe ziemlich alleine da mit meiner Freude über die schönen warmen Tage. Halt - etwas nervt mich doch daran - meine 1-Zimmer-Wohnung mit Fenstern zur Südseite hat sich in einen Backofen verwandelt und die aufgeheizte Bude verhindert einen richtig guten Schlaf.

Die armen Münsteraner ... zuerst dieser "harte" Winter mit viel Kälte und Schnee (10cm *totlach*) und dann auch noch so ein Sommer hinterher. Ich sag immer, dass ich "mein" Wetter aus Bayern mitgebracht habe :)

Es scheint so ein Phänomen zu sein, dass das Wetter nie so ist wie man es gerne haben möchte um bei jeder sich bietenden Gelegenheit darüber zu schimpfen. Ist ja schließlich auch ein prima Einstieg für jedes Gespräch.

21 Juli 2006

Bush begrapscht Bundeskanzlerin

Das läuft doch sicher unter "Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz"

20 Juli 2006

Gefräßiger Python

Manchmal finde ich es absolut schade, dass ich nicht als Tierarzt in der Praxis arbeite ...

Python verschluckte Heizdecke
Zwei Stunden lang lag die Pythonschlange "Houdini" im US-Bundesstaat Idaho auf dem Operationstisch, nachdem sie eine Heizdecke verschluckt hatte.

Der Eingriff habe "Houdini" vermutlich das Leben gerettet, sagte der Veterinär Karsten Fostvedt. Das 3,6 Meter lange und 27 Kilogramm schwere Tiere hatte die Heizdecke samt Kabel und Bedieneinheit vertilgt.

Der Besitzer der Schlange nimmt an, dass sich die Decke in "Houdinis" Futter verheddert hatte. Karl Beznoska sagte, er habe die Decke zur Beheizung des Terrariums verwendet. "Irgendwie hat er (Houdini) es geschafft, den Stecker zu ziehen", sagte Beznoska, der das Tier seit 16 Jahren hält.

Um die Heizdecke zu entfernen, setzten Fostvedt und sein Kollege Barry Rathfon einen 46 Zentimeter langen Schnitt. Es war für beide die erste Operation an einer Schlange.


(N24.de, Netzeitung)

18 Juli 2006

2100 Musikvideos der 90er Jahre

Der Zappelfillip war sehr sehr fleißig und hat Links zu den Musikvideos der Jahrescharts der 90er zusammengestellt ...

Zu den 90ern

Wenn man da ein wenig stöbert werden ganz schön viele Erinnerungen wach....

17 Juli 2006

Bionade

Ich bin mit bunten Farben und schönen Verpackungen sehr leicht beeindruckbar. Ich kaufe z.B. Bücher nach dem Aussehen.
Heute habe ich im Supermarkt aus dem Getränkeregal "Bionade" Geschmacksrichtung Holunder mitgenommen ... einfach weil's so schön aussah :)
Nach dem ersten Schluck muss ich sagen: das Zeug ist sehr sehr lecker und schreit nach mehr. Normalerweise bin ich kein überzeugter Bio-Öko-Freak, aber das wird ab jetzt öfters gekauft.

16 Juli 2006

Früher oder später kriegen wir Sie

Die GEZ hat mich in den Fängen ... im Mai hatte ich schon ein Schreiben im Briefkasten, dass man Fernseh- und Rundfunkgeräte anmelden muss. Woher wussten die dass ich hier wohne? Das kann nur über die T-Kotz gelaufen sein - ich war bis Ende Juni nicht im Münster'schen Einwohnermeldeamt gemeldet.
Ich hatte mich zuerst entschieden, dass ich das Schreiben ignorieren werde - mal schauen, was passiert.
Das nächste Schreiben ist nun schon nicht mehr so nett.
... den Antwortbogen ausgefüllt zurückzusenden. Alles andere kostet nur zusätzlich Zeit, Geld und Mühe.
... Antworten Sie uns bitte in jedem Fall bis zum XXX, auch wenn Sie meinen, nicht dazu verpflichtet zu sein. ...


Wenn das Geld wenigstens in gutes Programm investiert werden würde, wäre das ja noch einzusehen. Aber will man dann tatsächlich mal nach der Tagesschau bei der ARD bleiben, wird einem die nachfolgende Sendung von "Allgäuer Latschenkiefer Hornhautreduziersalbe" präsentiert. Da weiß man schon, dass die Zielgruppe der nachfolgenden Sendung im Schnitt 30 Jahre älter sein muss. Spätestens dann, wenn ein Herr Florian Silbereisen (der selber erstaunlicherweise um einiges jünger ist als ich) weißhaarigen Rentnern was vorjodelt ist der Griff zur Fernbedienung fällig.

Was passiert eigentlich, wenn man diese GEZ-Schreiben gänzlich ignoriert?

14 Juli 2006

Zeigt's mir # 2



Daniel will Kühlschränke sehen.

Unter allerhand Verrenkungen habe ich meinen Kühlschrank fotografiert - meine Küche ist so schmal, dass nur eine Person reingehen kann. Allzu viel Übergewicht darf man auch nicht haben, sonst kommt man zum Kühlschrank nicht mehr durch. :)

Wenn man das Bild genauer betrachtet fällt auf, dass mein Kühlschrank doch recht spartanisch bestückt und somit recht übersichtlich ist. Ich sollte wohl mal wieder einkaufen gehen.
Ein absolutes Muss sind der süße Senf, Essiggurken und Joghurt von Weihenstephan. Das Pesto ist mein Notvorrat - passend dazu liegt immer eine Packung Spaghetti im Küchenschank.
Rechts oben liegen zwei der Schokoherzen, die es bei der DBA immer am Ende eines Fluges gibt. Hier in der Wohnung ist es zurzeit so warm, dass man Schokolade unbedingt im Kühlschrank aufbewahren muss.

12 Juli 2006

Brennpunkt-Inflation

Wenn ich nicht schon völlig von Demenz umzingelt bin, erinnere ich mich daran, dass es früher nur einen "Brennpunkt" gab, wenn wirklich was ganz Außerordentliches in der Welt vorging wie Kriege, Katastrophen etc. Inzwischen ist aber wegen jeder Kleinigkeit eine Ausgabe dieser Sendung fällig.
Als mich heute früh mein Radiowecker mit der "Katastrophe" geweckt hat, dass Jürgen Klinsmann nicht mehr länger Bundes-Klinsi sein will, habe ich mir sofort gedacht "Das gibt heute abend einen Brennpunkt". Und was ist? Im Anschluss an die Tagesschau heißt es "Bye bye Klinsmann".

Seine Entscheidung ist absolut nachvollziehbar. Diejenigen die ihn noch vor der WM am liebsten abgesetzt hätten, haben im Laufe der WM ganz schnell eine Kehrtwendung vollzogen und das Fähnchen nach dem Wind gedreht. Das ist sicher keine gute Basis für die weitere Arbeit. Was wäre passiert, wenn die nächsten Spiele nicht so erfolgreich verlaufen wären wie die WM?
Außerdem ist er in den vergangenen zwei Jahren ganz schön gealtert ;)

Männer? Diese schrecklichen haarigen Biester

Ich komme gerade vom Mittagessen. Auf dem Weg dorthin hat's mir allerdings fast den Appetit verdorben.

Ich finde die tiefen Einblicke bei hüfthosentragenden weiblichen Personen schon recht lästig. Aber wenn ein Mann den oberen Teil seiner kräftig behaarten Ritze präsentiert, dann ist das einfach EKELHAFT!!!

Ein Grund warum der Winter eine Lieblingsjahreszeit sein könnte:
man wird vor derartigen Anblicken und vor mutig zur Schau getragenen nackten Speckrollen zwischen Hüfthose und bauchfreiem Shirt an einer Stelle an der normalerweise die Taille sitzen sollte bewahrt.
Da gibt es meinerseits null Toleranz.

10 Juli 2006

Aus - Aus - Das Spiel ist aus ...

Die letzten Elfmeter sind geschossen und der Pokal an die Sieger übergeben.


Ich vermisse:

- grünen Rasen mit weißen Linien
- auf dem Rasen 22 bunt angezogene Männer + ein Mann mit Trillerpfeife
- genau zu wissen, was am Abend in der Glotze laufen wird
- Jürgen Klopp mit seinen bunten Stiften und Erklärungen
- weinende Männer in kurzen Hosen
- Günter Netzers Frisur
- die Fähnchen an den Autos
- Werbebanden in den Stadien, die alle in derselben Reihenfolge aufgestellt sind


und hoffe, dass:

- ich jetzt wieder früher ins Bett komme - 4 Wochen (fast) jeden Abend Fußball + hinterher Berichte, Nachgetreten oder Waldi schauen hinterlassen einfach ihre Spuren
- die gute Stimmung im Land noch etwas konserviert wird, obwohl die letzten vier Wochen von der Politik schamlos ausgenutzt wurden, um unter dem Decknamen "Panem et circensis" jede Menge "Reformen" zu beschließen
- Jürgen Klinsmann weitermacht
- die Zeit bis zur EM 2008 schnell vorbeigeht

07 Juli 2006

Zeigt's mir # 1


Daniel will's wissen , deshalb zeige ich es ihm ... mein letztes Urlaubsfoto.
Genau genommen war es kein Urlaub sondern die Endstation einer Sonntagsfahrt. Ich war an einem schönen Märzwochenende tatsächlich zum allerersten Mal in meinem Leben an der Nordsee, genauer gesagt in Norden. "Norden" war mir bis zu diesem Tag nur 1x begegnet: im Zug nach Münster kaufte eine Mitreisende beim Zugbegleiter eine Fahrkarte. Auf die Frage wo sie den hinwolle hatte sie geantwortet: "Nach Norden". Ich dachte ja zuerst, sie hätte einen Witz gemacht - inzwischen bin ich etwas klüger :)
Wasser war allerdings weit und breit nirgends zu sehen ... es war gerade Ebbe. Dafür war das Wetter superschön - eisig kalte Luft mit schön wärmender Sonne. Man kann eben nicht alles haben :)

05 Juli 2006

Italiens Trainingslager

Heut ist Video-Tag :)

Italiens Trainingslager

Pepsi CM - dadada

Schade, daß diese diese Werbung bei uns nicht gezeigt wird ...

03 Juli 2006

Blog it forward

Steffi hat meinen Blog vor einiger Zeit empfohlen. Langsam wird’s Zeit, dass ich meiner Pflicht nachkomme und ebenfalls drei Blogs empfehle. Die Auswahl war nicht einfach - ich habe (bis auf Andis Blog) Blogs genommen, die nicht auf meiner Blog-Liste stehen, die ich aber ab und an besuchen gehe.

1. brandmaier.de
2. Cat in the window
3. There is no place like home

Hier gibts weitere Infos zu der Aktion: Blog it forward

Nervenaufreibend

Ich muss noch ein paar Sätze über das Viertelfinale letzten Freitag verlieren. Das war einfach zu spannend, vor allem wenn man von den ersten 90 Minuten nichts mitbekommen hat.

Ich habe mein Büro kurz vor Ende der ersten Halbzeit beim Stand von 0:0 verlassen.
Danach bin ich mit dem Bus zum Bahnhof gefahren und dort in den Bus zum Flughafen umgestiegen. Die Strassen waren leergefegt und ich saß im Bus und habe gehofft, dass das Fußballspiel gut für Jürgens Jungs ausgehen möge. Der Bus war dann fünf Minuten nach regulärem Spielende am Flughafen. Als ich in das Gebäude reinkam war dort Totenstille. Auf den Monitoren über den Check-In Schaltern waren Fernsehbilder zu sehen, die Spieler zeigten, die - umringt von Betreuern - erschöpft auf dem Rasen lagen. Der erste Gedanke: Mist - es ist schlecht ausgegangen und Argentinien steht im Halbfinale. Ich bin dann durch die Sicherheitskontrolle durch und habe dort auf einem Monitor gesehen, dass es Verlängerung geben wird *Puuuh*. Ich habe mich dann vor einem Monitor in einem der Wartebereiche niedergelassen und habe mir dort die Verlängerung angeschaut. Zuerst war ich dort ganz allein, aber bis zum Beginn des Elfmeterschiessens war der Wartebereich dann gut gefüllt und unser eigentlicher Wartebereich (ohne Monitor) wie leergefegt.

Da wir nicht das Fernsehbild sondern einen Video-Stream präsentiert bekamen hatte das Elfmeterschiessen einen ganz besonderen Charme. Es gab irgendwo einen Monitor, der ca. 10 Sekunden "schneller" war als unserer. Jubeln oder "ooooooh" hat uns - während der Schütze sich den Ball noch zurechtgelegt hat - verraten, ob der Ball ins Netz ging oder nicht. Der Monitor an der Sicherheitskontrolle war noch mal ein paar Sekunden hintendran - es wurde also jeder Elfer 3x bejubelt :)

Das Boarding ging übrigens etwas später los als geplant. Es hätte wahrscheinlich sowieso niemand vorzeitig den Platz vor dem Monitor aufgegeben. ;)